Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

2. Mystery Award

Der Mystery Blogger Award:
Über den Mystery Blogger Award (Org. Engl.)mystery_blogger_award
This is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates, it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging and they do it with so much love and passion.
Okoto Enigma is the creator of the award. To motivate the Blogger please do visit her blog.

Die Regeln
– Stelle das Logo in dein Blog.
– Liste die Regeln auf.
– Danke der Person die dich nominiert hat und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
– Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
– Erzähle den Lesern drei Dinge über dich.
– Nominiere 10 bis 20 Personen.
– Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
– Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
– Teile fünf Links zu deinen besten Blogposts.


Nominierung:

Nominiert durch: Ulbarb von Mauletti – frisch aus Italien
Nominiert am: 15.01.2018
Nominiert hier

Vielen Dank für die Nominierung, Ulbarb!


Drei Dinge über mich:
1. Ich reiße Etiketten-Aufkleber von allen Kosmetik- und Hygiene-Artikeln, da ich zum einen nicht glaube, dass wir diese überhaupt lesen (würden wir uns – ohne den Aufkleber zu lesen – tatsächlich mit Zahnpasta die Haare waschen?) und zum anderen empfinde ich zu viel Buntes als optische Störung.
2. Ich bin ein dermaßen durchorganisierter Mensch, dass ich manchmal aufpassen muss, mir nicht selbst das Leben schwerzumachen.
3. Ich muss zum Wäsche-waschen meinen Abstellraum ausräumen (nicht, weil ich unter einer Zwangsstörung leide, sondern weil die Waschmaschine ganz hinten im Abstellraum steht. Danke, liebe Wohnungsdesigner).


Hier die Antworten zu deinen fünf Fragen:
1. Wenn du an die Organisation deines Alltages denkst, was quält dich am meisten und wie gehst du damit um?
Ich habe oft das Gefühl, den „großen Aufgaben des Lebens“, nämlich Vollzeitjob, Haushalt, sonstige Erledigungen, genügend Schlaf und Freizeit, nicht gerecht werden zu können. Es scheint mir, als könnte man maximal zwei oder drei dieser Aufgaben wirklich zufriedenstellend erledigen, aber irgendwas anderes fällt dafür immer hinten runter. Habe ich also im Job alles im Griff, muss ich Überstunden machen. Wenn ich den Haushalt dazu noch perfekt erledigen will, ist es um Freizeit bzw. ausreichenden Schlaf schon fast geschehen.
Wie ich damit umgehe… Nunja, ich mache mir bewusst, dass das Leben endlich ist und versuche, Prioritäten zu setzen: Ein Job ist für mich eben nur ein Job, also etwas, das man tut, um Geld zu bekommen, mit dem man das tun kann, was man wirklich machen möchte. Und passiert irgendetwas Schlimmes, wenn die Küchenspüle mal nicht perfekt blitzt? Nein… Ich möchte nicht, dass auf meinem Grabstein geschrieben steht „Hier liegt Roe Rainrunner. Sie hat immer fleißig gearbeitet und sich um ihren Haushalt gekümmert, nur leider nie gelebt.“ 

2. Ist es dir unangenehm, über deinen Verdienst/dein Einkommen zu sprechen?
Meiner Erfahrung nach ist es den Menschen meist dann unangenehm, über ihr Einkommen zu sprechen, wenn dieses überdurchschnittlich hoch ist. Außer bei geld-, karriere- und erfolgsgeilen Menschen, die ein hohes Einkommen als Messlatte ihres eigenen Wertes betrachten und daher gerne damit prahlen.
Menschen mit höherem Einkommen sehen sich oft Neid und/oder Missgunst ausgesetzt, á la ‚Was machst du denn Tolles, dass du das verdient hast?‘ oder ‚DU hast doch keine Probleme, du hast schließlich Geld…‘.
Menschen mit geringem Einkommen haben weniger ein Problem damit, über ihr Gehalt zu sprechen, da sie nicht sich, sondern äußere Umstände (geringe Beschäftigungsquote, den Staat/staatliche Hilfsangebote, etc.) dafür verantwortlich machen können und somit nicht schuld an ihrer Situation sind. Insofern wird ein geringes Gehalt hier oft mit ‚Siehst du, wie schlecht es mir geht?! Und der Staat macht wieder mal gar nix! Das kann doch nicht so weitergehen!‘ gleichgesetzt. Ich habe (zum Glück) selten (unsoziale) Sätze gehört wie ‚Du bekommst nur deswegen so wenig, weil du für deine schlechte Arbeit auch nicht mehr verdienst.‘
Ich würde mir wünschen, dass so eine Frage überhaupt kein Thema ist. Alle Menschen sollten für ihre Arbeit gleich entlohnt werden und zwar in einer Höhe, dass sie davon gut leben und auch ein bisschen vorsorgen können. Dass Manager in klimatisierten/geheizten Büros auf bequemen Ledersesseln hocken und teilweise siebenstellige Jahresgehälter kassieren, während andere Menschen bei Hitze, Schnee und Regen richtige Knochenarbeit leisten müssen und dafür teilweise im Jahr nur vierstellig entlohnt werden, ist unsozial und rational nicht erklär- oder vertretbar.

3. Welche Drogen würdest du konsumieren, wenn sie keine Nebenwirkungen hätten? Alternativ: Gibt es etwas, wonach du süchtig bist?
Wenn es garantiert keine Nebenwirkungen gäbe?? Alle! Wenigstens, um sie mal ausprobiert zu haben.
Süchtig bin ich eigentlich nur nach Zucker, bzw. Schokolade. Ich habe geraucht und bin nicht abhängig geworden. Ich habe Alkohol konsumiert und bin nicht abhängig geworden. Aber gib mir eine Schokopraline und ich will mehr.

4. Hast du Haustiere? Warum? Warum nicht? Warum nicht mehr?
Ich hatte als Kind drei mongolische Wüstenrennmäuse. Die dann – wie das eben so ist – verstorben sind.
Ich habe keine Haustiere mehr, weil ich Vollzeit arbeite und in einer winzigen Ein-Zimmer-Wohnung lebe. Die einzigen Tiere, die ich hier „artgerecht“ halten könnte, wären Kleintiere, wie Hamster oder Mäuse. Ich zweifele jedoch an, dass sich Tiere in Käfigen oder Gehegen wohlfühlen und sehe daher davon ab. Davon abgesehen muss ich offen zugeben, dass ich die Vorstellung, mich um etwas kümmern zu müssen, auch mit Unflexibilität und Stress verbinde.

5. Hast du den nächsten Sommerurlaub schon geplant?
Kommt drauf an, wie man Sommerurlaub definiert. Ich bin niemand, der Urlaubsreisen antritt. In der Regel bleibe ich daheim und nutze die Zeit, um die Dinge aufzuholen, die liegengeblieben sind (siehe Frage 1) und einfach etwas auszuspannen.


Meine Nominierten sind:

Ich nominiere seit einiger Zeit keine Blogger mehr, da viele sich davon regelrecht belästigt fühlen.
Wer die Fragen spannend findet, kann sie gerne aufgreifen und auf seinem Blog beantworten.


Meine besten Blogbeiträge:

Fashionata? Fashion nix da!
Kapitalistische Vorhölle
Blinkende Klobürsten und fliegende Einhörner
Nackte Seekühe
B-Waffen als Konjunktur-Maßnahme

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