Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

43 | Helden werden nicht geboren

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Ich bin richtig schwer krank.
Meine Augen lassen sich fast nicht öffnen, ich wühle blind über das Bett nach meinem winzigen Handy.
Ich gebe zu, bei Such-Aktionen sind Smartphones oder Tablets aufgrund ihrer Größe doch im Vorteil. Andererseits hat mein Handy wenigstens haptische Tasten und ich kann daher auch mit zugequollenen Augen noch erspüren, was ich tue.
„Ja, hallo?“ – „Ich bin krank! Komm her und mach mir Tee!“ – „Roey Schatz, du wohnst 45 Minuten von mir weg. Ich fahre sicherlich nicht nur zu dir, um dir Tee zu kochen! Schwing deinen dicken Hintern aus dem Bett und mach ihn dir selbst!“ – „Aber ich sterbäää!“ – „Du hast bloß eine Grippe!“
Die einen nennen es Grippe, ich nenne es Cholera-Syphillis-Beulenpest!
Ich bin vermutlich die einzige Frau auf diesem Planeten, die an Männer-Grippe erkranken kann…
Wie war das noch? Echte Freunde erkennst du daran, dass sie dir in Krisenzeiten zur Seite stehen. Nun denn, Handyeintrag – löschen!
Schrecklich, wie allein man plötzlich ist…

Was hab ich im Leben schon schwere Zeiten ertragen müssen.
So wie damals, als wir in die Gegend gezogen waren, in der Weihnachten kommunal verboten worden war!
Kleines Dorf, 24 Häuser. Keine Straßen, Häuser einfach durchnummeriert. Infrastrukturell günstig gelegen, direkt an einer Bundesstraße. Ansonsten keine Bäckerei, kein Laden, keine Postfiliale, kein gar nichts. Nicht mal die Zeitung wurde an die Haustür geliefert. Wir mussten zu einer „zentralen Sammelstelle“, um die Zeitung aus einem Gemeinschaftspostkasten herauszusortieren. Die zentrale Sammelstelle war von jedem Haus zwei Geh-Minuten entfernt. Außer, man wohnte auf der anderen Seite der Bundesstraße. Dann waren es 15 Geh-Minuten.
Im Mietvertrag fanden wir einen sonderbaren Hinweis „[…] ist jedwede Weihnachts- und/oder Festtagsbeleuchtung strengstens untersagt. Bei Zuwiderhandlung droht Kündigung!“ Wir zuckten mit den Schultern und unterschrieben trotzdem.
An Weihnachten klärte sich die Sache dann auf: Im Dorf gab es einen Weihnachtsfreak! Er umrandete jedes Fenster mit knallbunten Lichterketten, in die Mitte hing jeweils ein auffallend bunter Stern, auf den Fensterbänken wurden zusätzlich Kerzentreppen platziert, das Dach war komplett in Blinke-Lichter gehüllt und im Garten standen Weihnachtsmänner, Rentiere, Schlitten und sich drehende Elfen.
Ein Raketenstart in Cape Canaveral wird nicht annährend so gut ausgeleuchtet!
Daher auch das Verbot: Man wollte das Dorf, das eh schon verrufen war, nicht weiterer Schande aussetzen…
Und immer diese Peinlichkeit vor den Mitschülern… „Wo wohnst du denn?“ – „In X-Kaff“ – „Sagt mir nix.“ – „Das große Leuchtfeuer hinter dem Wald…“ – „Ach, du wohnst dahinten beim ‚Weihnachtsmann‘?! Hahaha, bist du eine Weihnachtselfe? Hahahha!“
Dieses Trauma! Von Mitschülern gemobbt und jedes Weihnachtsfest im Keller verbracht, weil die Vermieter den beleuchteten Weihnachtsbaum nicht sehen durften. Zu groß die Gefahr der Obdachlosigkeit!
Schwere Zeiten, sag ich euch.
Aber nichts gegen diese Grippe!

Schlimm ist auch, wenn man bei erwachsenen Menschen erzieherisch tätig werden muss.
Die Herrentoiletten unserer Firma leiden scheinbar unter übermäßiger Verschmutzung, was mich als Frau zum Glück nichts angeht. Und so kann ich das auch eigentlich nicht beurteilen, wäre da nicht mein lieber Kollege, der hin und wieder das Büro betritt und mich mit den Worten „Herrgott! Da hat ja schon wieder einer das Klo vollgeschissen, es ist nicht zu fassen! Was hat der gefressen!? Diese blöde Drecksau! Man vergast ja fast da drin!“ begrüßt. Pikiert fragte ich ihn, ob er daheim auch so mit seiner vierjährigen Tochter spricht. Ich kann mir das bei ihm ja so richtig gut vorstellen: „Susanne-Amelie! Hassu schon wieder den Pott zugeschissen? Ich hab dir schon hunderttausendmal gesagt, die Klobürste ist kein Deko-Element! Wennde so weitermachst, kannste gleich in der Kita übernachten! Dann können deine Mutter und ich endlich mal wieder zur Sache gehen! Sonst ist die von deinen schwachsinnigen Feen- und Elfen-Gute-Nachtgeschichten immer ganz fertig. Da wird aber auch kein Mensch feucht von!“
Nein, nein, nein. Also musste ich ihn erziehen.
Mein Ziel war ja eigentlich gewesen, dass er den Zustand der Herrentoilette überhaupt nicht mehr kundtut. So ganz geschafft habe ich das nicht, aber immerhin schwebt jetzt nur noch ins Büro und vermeldet höchstens: „Das Etablissement, welches ich soeben aufzusuchen erwünschte, entsprach in seiner optischen Erscheinung nicht den von mir in meinem privaten Umfeld bekannten Konditionen. Hierüber bin ich sehr erbost!“
Schlimme Kollegen, sag ich euch.
Aber nichts gegen diese Grippe!

Schrecklich war auch der Fischgeruch in meiner Wohnung.
Ich hatte mir Fisch zubereitet und wie gewöhnlich roch meine Ein-Zimmer-Wohnung danach wie ein Fischkutter. Also traf ich die erprobten Nachbereitungen: Geschirr spülen, Tisch abwischen, Spülbecken schrubben, Müll runterbringen und Fenster öffnen.
Aber es half nichts. Der Fischgeruch schien in meiner Wohnung festzustecken! Verrückterweise war er überall gleich stark! Egal, ob ich in der Küche, im Wohnzimmer oder im Bad stand: überall dieselbe Intensität. Das machte überhaupt keinen Sinn!
Ich rannte gut 30 Minuten hysterisch mit dem Wischlappen durch meine Wohnung, um alles nochmal abzuwischen und stand aus Verzweiflung schon kurz davor, mich mit Raumduft-Diffusern anzufreunden, als ich in den Spiegel schaute und erstarrte: Auf meinem Busen lag ein Stück Lachs, das wohl beim Essen heruntergefallen sein musste! Kein Wunder, dass es überall nach Fisch roch, wenn der Fisch direkt unter meiner Nase auf meinen Titten lag!
Nachdem ich das Stückchen verspeist hatte, hörte der Geruch dann auch schlagartig auf…
Schreckliche Zeitverschwendung, sage ich euch.
Aber nichts gegen diese Grippe!

Bestialisch auch mein heroischer Moment mit einer Hummel.
Es war Sommer, die Fenster waren offen und irgendwie hatte sich ein dicker, flauschiger Brummer in meine Gemächer verirrt. Da mich das Surren nervte und der Eindringling seinen Weg nicht mehr alleine hinaus fand, half ich nach. Ich ging mit weiten Armen durch den Raum Richtung Fenster – die Hummel flog Richtung Altbaudecke über mich hinweg. Also Hände hoch und nochmal – sie flog seitlich an mir vorbei. So müssen sich Fluglotsen auf dem Rollfeld vorkommen. Arme hoch, seitwärts, wedeln!
Ich nahm ein großes Stück Zeitungspapier und drängte die Hummel Richtung Fenster – wo sie hinter das geöffnete Fenster flog. Ich fuchtelte wild mit den Händen, damit sie um die Fensterflügel herum und herausfliegen konnte – sie flog nach oben vor die geschlossenen Fensterluken.
Ich brummte mittlerweile lauter als die Hummel.
Nach 45 Minuten mit diversem Fenster auf, Fenster zu, Fenster wechseln und körperlichen Verrenkungen, die man im Yoga höchstens als „toter Hund“ kennt, flog die Hummel endlich zielsicher durch das geöffnete Fenster hinaus, bog nach links ab und überflog Nachbars Balkon, auf dem die fette schwarze Hermine saß. Die Katze schaute irritiert zum Himmel, sprang auf – und fraß die Hummel!
„DAS IST DOCH JETZT NICHT WAHR! DU VERDAMMTES KATZENVIEH HAST GERADE MEINE HUMMEL GEFRESSEN, DIE ICH HELDENHAFT GERETTET HABE!!! WAAAH!“ Ich wedelte entrüstet mit der Zeitung, natürlich viel zu weit weg, um Hermine ernsthaft Angst machen zu können.
Hermine drehte ihr Gesicht gelangweilt zur Sonne und ignorierte mich gekonnt.
Mörderin!
Bestialische Natur, sage ich euch.
Aber nichts gegen diese Grippe!

Ganz furchtbar auch, als ich letztens Vorhänge waschen musste.
Ich wasche eigentlich nie Vorhänge, ich ziehe einfach um! Immer im Abstand von zwei bis drei Jahren wird ein Umzug geplant, damit ich sagen kann „Oh, für die kurze Zeit, da hätte sich Vorhänge-waschen ja gar nicht gelohnt…“ Dann ist natürlich strikt darauf zu achten, dass in der neuen Wohnung Fenster und Gardinenstangen ganz andere Maße haben, damit man eine wirklich gute Rechtfertigung für den Erwerb neuer (sauberer!) Vorhänge hat.
Leider wohne ich mittlerweile in einer Stadt, in der Vorhänge-wäschen weniger aufwendig als Umziehen ist.
Ich habe es wirklich lange herausgezögert, aber jetzt musste ich einfach ran.
Zuerst musste die Leiter aus dem Abstellraum ins Wohnzimmer. Bei einer drei Meter langen zusammengeklappten Standleiter, die definitiv das Prädikat „Überlänge“ verdient, ist das Manövrieren sehr schwierig. Aber hey, dann lohnt es sich wenigstens, gleich noch die Schnellspachtelmasse auszupacken und nicht nur die neuen Schrammen und Rammstellen zu verspachteln, sondern auch alte Löcher zu beseitigen.
Nachdem die Leiter in Position stand, krabbelte ich das wackelige Gestell ängstlich hoch bis zur Gardinenstange, hielt mich am Griff der Standleiter fest, lehnte mich gaaanz weit nach links und montierte vooorsichtig die Gardinenstange ab. Ich hielt die Stange nun erfolgreich in der Hand, an ihr herunter hing der Vorhang, ließ sich jedoch nicht hochziehen (zu lang!). Also biss ich in den Griff der Standleiter, hielt mit der rechten Hand die Gardinenstange und wickelte mir mit der freien linken Hand den Vorhang wie einen Sari um meinen Körper. So stand ich hoch dort oben auf meiner Leiter, in meinem roten Vorhanggewand, den Arm mit der Gardinenstange kämpferisch von mir weggestreckt! Fehlte nur noch ein Buch, eine Fackel und ein Krönchen und die Freiheitsstatue konnte einpacken!
Ich kletterte langsam die Leiter herunter und verstand endlich, wieso im Haushalt die meisten Unfälle passieren: Ich trat versehentlich auf den Vorhang und wäre beinahe ungesichert drei Meter rückwärts in die Tiefe gestürzt, wo ein Ikea-Stuhl „Stefan“ mir wohl das Genick gebrochen hätte. Aber ich überlebte, weil ich zuerst mit dem Kopf an der Wand hängenblieb.
Nachdem die Waschaktion abgeschlossen war, ohne, dass ich weitere Blessuren davongetragen hatte, erzählte ich stolz, wenn auch staubig, einem Freund von meiner abenteuerlichen Aktion. Er kommentierte: „Du wohnst im 4. Stock und besitzt rote Vorhänge…?“
Super, jetzt kann ich die Vorhänge so oft waschen wie ich will. Sie werden immer „schmutzig“ bleiben!
Furchtbare Sache, sag ich euch.
Aber nichts gegen diese Grippe!

Schnuffelnd stubse ich den Berg benutzter Taschentücher vom Kopfkissen und ziehe die Decke fester unter mein Kinn. Mein Entschluss ist gefasst: Ich werde dieses teufliche Virus überleben. Denn wie ich gerade offenlegte, habe ich schon viele aufregende und gefährliche Abenteuer überstanden. Wer weiß, was mich noch alles erwartet…

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Autor: roerainrunner

https://roerainrunner.wordpress.com

90 Kommentare zu “43 | Helden werden nicht geboren

  1. *Buch, Fackel, Krönchen reicht* und entsorge den Stefan! Möbelstücke können hinterlistig sein, das war ein deutlicher Hinweis!

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  2. Wer all diese Abenteuer übersteht, der übersteht auch eine Grippe…In diesem Sinne Gute Besserung 🙂

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  3. … du solltest beim Geheimdienst Arbeiten, du bist Gefahren resistent und einen imaginäres Feindbild erledigst du mit einer Selbstdisziplin, die ihres Gleichen sucht… *Kleenexpackungrüberschieb* 😉

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  4. Dein Schicksal dauert mich zu Tränen, trotzdem habe ich vor Lachen einen Muskelkrampf und daran ist nur deine verflixte Grippe schuld – ich leg mich jetzt auch hin, aua 😉

    Gefällt 4 Personen

  5. Das Leben kann hart sein…..*kicher*

    Gefällt 2 Personen

  6. Frauen mit Männerschnupfen sind unterhaltsamer als Männer mit Männerschnupfen. Deshalb lohnen sich Genesungswünsche nicht. Sie schaffen das auch allein. Deshalb danke ich nur für die Unterhaltung und frage an: Willst du bei mir Gardinen waschen, wenn es dir besser geht? 😉

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  7. Darfst auch ein wenig weinen 😉

    Gute Besserung!

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  8. Ganz ehrlich, ich guck das ja nicht… Aber wenn Du wieder gesund bist,… Und das wirst Du garantiert, bewirb Dich bitte für das Dschungelcamp. Du wärst perfekt!

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  9. Wer so schreibt, der weiß wahrscheinlich nur vom ‚Hören/Sagen‘, was das oder ein Dschungelcamp ist. All the best …

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  10. Da erinnerst Du mich an was: hab vergessen Tempos zu kaufen 😳. Musst Du eben den Rotz hochziehen oder so wie mein Opa mir das beigebracht hat: ab in die Botanik, leiiiicht vorbeugen, 1 Nasenflügel zudrücken und heftigst schnäuzen, dann Seitenwechsel… Pferde machen das so ähnlich, nur ohne zuhalten, nä. Wie Kühe geht schlecht, da ist die menschliche Zunge zu kurz dazu 😝😝😝
    Gute Besserung ❤️

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  11. As a man:I can relate.

    Die anderen heldenhaften hätte ich natürlich heldenhafter erledigt, weil: Mann. Aber die Grippe. . . das is der Endboss. 😉

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  12. Ich hätte vermutet, dass ein Ikea-Stuhl BRECHGENICK heißt, oder WACKELDACKEL. Aber nicht Stefan. Den gibt es ja wirklich.

    Jetzt meine Frage: Hast Du denn auch das Stuhlkissen MALINDA, dass Deine Aufprallgeschwindigkeit dergestalt mindern könnte, dass Du das alles bei vollem Bewusstsein erlebst?

    Gute Besserung wünsche ich Dir nicht. Weil besser werden kann es mit Dir ja gar nicht…

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  13. Oha, ich muss ebenfalls gestehen: wenn Grippen solche Auswirkungen auf Dich haben, dann kann und will ich gar nicht gute Besserung wünschen. Habe mich herzhaft amüsiert, Sorry. 😀
    (Und doch gute Besserung, vielleicht hilft ja ein Umzug? 😀 )

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  14. Dieses beschriebene Zeitleben im Drama ist beim Lesen schon anstregend. Sicher wird alles wieder gut.😉

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  15. Mal wieder herzhaft gelacht… xD
    Allerdings ist dieses Bild in meinem Kopf mit den roten Vorhängen doch sehr verstörend… ;D

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  16. Wie du deine „Abenteuer“ beschreibst – einfach köstlich, ich finde deinen Schreibstil einfach klasse. Kompliment 😀 Sommergrippe ist ja echt was ganz Übles! Kann dir nur ganz ernsthaft gute Besserung wünschen und hast du keine Nachbarin, die dir eine Kanne Tee bringt? Schade! LG Sigrid

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  17. Ich hoffe dir geht es mittlerweile besser! Wie immer super geschrieben 😁
    LG Christina

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  18. … ich sach ja immer … alles ist gut solange es Zuckerstreusel gibt … aber bei ´ner Männergrippe mönsch … da lautet mein Motto doch dann eher … alles ist gut solange es einen guten Whiskey gibt …
    LG Andrea

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  19. Geht´s dir besser? Ich habe herzhaft gelacht, kommt mir manches sehr bekannt vor 😉
    LG Brigitte

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  20. Unter Männergrippe leide ich nicht. Aber der Rest des Artikels… das Dorf ist ja echt unglaublich, wo war das denn?
    Die erzieherischen Menschen kenne ich auch. Ich fand in meiner letzten WG mal nen seeeehr netten Zettel mit der Aufschrift „Schon wieder hat jemand das Klo nach dem Kacken nicht geputzt, so schwer kann das doch nicht sein, es gibt bestimmt ein Tutorial auf Youtube dafür“. Und meine Mitbewohner waren Ende 20…

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