Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

45 | Nicht sehr aufbauend

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„Sag mal, Roey, du als emanzipierte Frau…“
Diese Kombination aus Namensverniedlichung („RoeY“) gepaart mit „du als“ ist ein klassischer Triggersatz. Bekannte Alternativen sind: „Roey, du als heterosexuelle Frau…“, „Roey, du als Frau im besten Alter…“ oder auch „Roey, du als langjähriger Single…“. Danach kommt erfahrungsgemäß nur noch Scheiße.

Es gibt eine weitere Form von Triggersätzen, die sogar bedeutend schlimmer ist: „Versteh mich jetzt nicht falsch, aber…“-Sätze. Wenn Menschen mich ansehen und Sätze derart beginnen, greife ich immer schonmal präventiv zur Schere, damit ich bei Satz-Ende meinem Gegenüber gegebenenfalls die Augen ausstechen und dadurch Erlösung finden kann.
Was wollen Menschen mit solchen Satz-Anfängen erreichen? Ich habe noch nie gehört, das dieser Zusatz (Wortspiel!) einen Menschen wirklich von einem Wutanfall abgelenkt hat, ihr vielleicht?
„Versteh mich jetzt nicht falsch, aber immer, wenn ich deine dämliche Hackfresse sehe, möchte ich dir ins Gesicht schlagen!“ – „Oh, haha. Mensch, gut, dass du sagtest, ich soll das nicht falsch verstehen. Sonst hätte ich meinen nächsten Latte-Macchiato aus deinem ausgehöhlten Schädel trinken müssen. Aber so macht mir das natürlich gar nichts aus, hehe!“
Oh bitte!

So also auch heute: „Sag mal, Roey, du als emanzipierte Frau hast doch bestimmt schonmal einen Kleiderschrank aufgebaut?“
Lass mich raten: Wenn ich diesen Satz bejahe, werde ich den gesamten nächsten Samstag mit Latzhose und piratenmäßig umgebundenem Kopftuch in deiner Kajüte, äh, Wohnung stehen und einen fünf Tonnen schweren Eiche-Rustikal-Schrank aufbauen, während du nur dumm danebenstehst, die Aufbau-Anleitung verkehrt herum hältst und die ganze Zeit faselst, dass Frauen sowieso keine Ahnung von garnix haben?

Klar, habe ich schon Kleiderschränke aufgebaut. Ich bin in meinem Leben bereits mehr als acht mal umgezogen. Möbel, die spontan in sich zusammenfallen, autark ihre Lokalität wechseln und sich an einem neuen Ort selbstständig wieder aufbauen, gibt es meiner Meinung nach nur im Märchen.

Ich kann mich noch zu gut an meinen letzten Umzug erinnern. Damals stand ich ebenfalls vor der Frage: Wer hilft mir beim Schrank-Aufbau?
Mein Freundeskreis hatte sich am Vortag leider ziemlich dezimiert. So ein Umzug vom vierten Stock in den vierten Stock (natürlich ohne Aufzug) führt immer zu Verlusten. Einerseits verließen mich meine Freunde freiwillig, weil ihnen bewusst geworden war, dass ich aus dieser Wohnung irgendwann wieder ausziehen könnte und sie den ganzen Hausrat dann nochmal vier Stockwerke herumschleifen müssten. Andererseits hatten wir auch eine ungewollte Dezimierung aufgrund von Knochenbrüchen und Bänderrissen zu verzeichnen: So eine 85kg Kühl-Gefrier-Kombination ist halt nichts für untrainierte Aufwärmübung-Verweigerer.

Auf meinen Freundeskreis konnte ich beim Schrank-Aufbau also nicht (mehr) zählen, daher musste ich selbst ran.
Wir Frauen sind übrigens weder dumm noch hilflos, sondern sehr wohl in der Lage, solche Situationen allein zu meistern. Wenn wir uns doch derart anstellen, nennen wir das „Effizienz“ (wir wollen uns schließlich nicht verheben…).

Besagter Kleiderschrank ist ein dreitüriger Massivholz-Schrank im Landhaus-Stil. Jedes Brett ist allein schon so schwer, dass man Probleme hat, es längere Zeit zu tragen.
Die größte Schwierigkeit damals war jedoch, diese Einzelteile zusammenzupuzzlen. Hierfür müsste man nämlich kein Handwerker sein, sondern ein Hexenmeister. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man die Zwischenteile 1, 2, 3 und 4 in die Seitenwände A, B, C und D einführen und gleichzeitig die Schrauben I, II, III und IV festziehen soll.
Ich bin ein Mensch, keine Krake!

Zeitweise kam ich mir daher vor, als würde ich Twister spielen, dieses lächerliche Hand-Fuß-Spiel, bei dem alle Beteiligten wirken, als hätten sie einen epileptischen Anfall: Während ich mit dem Kopf das Zwischenteil 1 und 2 fixierte, hielt ich mit den Zähnen das Zwischenteil 3, mit dem Knie das Zwischenteil 4 und versuchte derweil mit den Zehen, die Seitenwände A, B, C und D daran zu hindern, mich zu zerquetschen. Jetzt musste ich nur noch die Schrauben… RUMMS!

Ich besitze übrigens keinen Akku-Schrauber. Ich habe auch keinen Wäschetrockner, Geschirrspüler, Mikrowelle oder Smartphone. Alles nur neumodischer Mist, der die Menschen verweichlicht!!
Bei 35°C im Schatten, ganz allein und mit der Aussicht, rund 350 Schrauben mit 15cm Länge von Hand in Holzbretter drehen zu müssen, war ich jedoch auch nur noch am Heulen.

Nach 47 Versuchen, alles gleichzeitig festzuhalten und trotzdem noch den Schraubenzieher bedienen zu können, war ich biegsamer geworden als jeder Schlangenmensch. Das lag sicherlich auch an dem Hektoliter Schweiß, der meinem Körper als Schmiermittel diente.
Langsam verstand ich auch Einsteins Relativitätstheorie: Es waren zwar nur vier Stunden vergangen, ich aber um gut 50 Jahre gealtert.

Nach der Montage der Rückwand (die dank der sieben vorherigen Umzüge schon aussah wie ein Schweizer Käse), musste ich den Schrank „nur noch“ aufrichten.
Jetzt sollte man sich nochmal vor Augen halten, dass so ein Massivholz-Schrank gefühlt 100kg wiegt und ich ganz alleine war. Wie sagen Orthopäden und Physiotherapeuten immer? „Nicht aus dem Rücken heben, sondern aus den Knien.“ Ich frage mich, ob denen klar ist, wie beschränkt belastbar eigentlich Kniegelenke sind…
Beim ersten Versuch schaffte ich es nicht, den Schrank in einem Zug aufzurichten. Das gesamte Gewicht des Schrankes lag für eine Sekunde komplett auf den beiden winzigen Standfüßchen. Das war wohl eine Sekunde zuviel. Eines der Füßchen riss ab und schoss mit lautem Knall an die gegenüberliegende Fußleiste. Im selben Moment verlor der Schrank seine Balance, stürzte vornüber und fiel in meine Richtung! Ich konnte den Zusammenprall nur noch durch eine reflexartige Armbewegung abfangen, stand dann aber röhrend wie eine schwangere Elchkuh da, hielt die Situation nicht lange aus und ließ den Schrank erstmal fallen, während ich kreischend meine Extremitäten rettete (da war’s dann doch gut, keine Krake zu sein…).
Sollte ich jemals ein Kind erwarten, kann ich mir den Schwangerschaftskurs schenken. Wie man richtig atmet und hechelt, weiß ich seit dem Moment nämlich!

Ich schaute zum Schrank, der sich nun wieder in der Waagerechten befand.
Deswegen also Massivholz: Das konnte man einfach mal im Zimmer herumwerfen, ohne dass etwas kaputtging…

Nach erneutem Anbringen des Füßchens wiederholte ich den Aufricht-Prozess ohne zu Pausieren.
Durch diesen Vorgang alterte ich um gefühlt weitere 20 Jahre. Eigentlich hätte ich schon tot sein müssen…

Aber der Schrank stand endlich.
Nachdem ich die Türen eingehängt hatte, wurde meine Aufmerksamkeit auf die riesigen Schrammen am Dielenboden gelenkt. 
Ich hatte zwar extra eine Decke untergelegt, die war aber doch deutlich kleiner als der Schrank gewesen und so hatte meine Aufbau-Aktion sichtbare Spuren hinterlassen.
Klasse, ich war noch nicht richtig eingezogen und wusste bereits, dass ich in dieser Wohnung mindestens zehn Jahre leben musste, um die gigantischen Kratzer als „natürliche Gebrauchsspuren“ abtun zu können.
So ungelegen kam mir dieser Gedanke dann aber doch nicht, denn ganz ehrlich: Die nächsten zehn Jahre wollte ich definitiv keinen Schrank mehr aufbauen müssen.

Diese zehn Jahre sind jedoch noch nicht um!
„Tut mir leid, ich habe noch nie einen Kleiderschrank aufgebaut. Ich hätte aber gar auch kein Silikon im Haus.“ – „Wofür denn Silik… Ähm, ich frag mal Jens. Danke, tschüss!“
Ich erwähnte es bereits: „Effizienz“…

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Autor: roerainrunner

https://roerainrunner.wordpress.com

64 Kommentare zu “45 | Nicht sehr aufbauend

  1. Ich hab gerade soooo gelacht. Klasse! Kopfkino vom feinsten!

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  2. super geschrieben………ich habe auch sowas von gelacht…..bin ich doch auch immer diejenige, die aufbaut und der mindestens 2 Arme fehlen, wenn nicht mehr ;-))

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  3. ach, du hast mich glücklich gemacht!!!
    mehr, mehr, mehr!
    schönste regenlachgrüße,
    andrea

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  4. Menschen mieten wäre natürlich eine Möglichkeit, aber die Schränke von denen du träumst gab es wirklich mal. Meine Großmutter hatte so ein 6 Meter Exemplar,welches Tonnen wog, aber nur 12, in Worten Zwölf Schrauben besaß, die man nicht mal verlieren konnte, weil diese in den Teilen bereits integriert waren und nur mittels Schraubenzieher arretiert wurden. Ich vermute der Schrank lebt heute noch 😀

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  5. … im Moment scheint in Hamburg die Sonne… du bist übrigens Schuld an meinem Lachflash in der U-bahn und den irritierten Gesichtern um mich herum… 😂

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  6. Ich schwöre jedes Mal, dass ich, sobald ich nach dem Umzug wieder etwas Zeit habe, ganz sicher einen Akkuschrauber kaufen werde. Dazu braucht es schließlich Ruhe und intensiver Marktforschung. Aber hab‘ ich dazu vielleicht Bock, nachdem ich gerade einen Umzug mit spontanen Baumarktbesuchen kurz vor Ladenschluss am Samstag überlebt habe? Und für die paar Schrauben im Alltag, wer braucht da schon einen Akkuschrauber?

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  7. du musst dir mehr männer besorgen und darfst dann nicht mit deinen weiblichen reizen geizen 😛

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  8. Deswegen sucht man die neue Wohnung auch so aus, daß man nur noch liegend rausgetragen wird. Liebe Roe, ich habe Tränen gelacht, entschuldige, daß ich mich an Deinem Leid ergötze! Die Alternative (Achtung, kostspielig!) wäre ein Neukauf des Schrankes incl. Aufbauservice. Aber wer hat heutzutage schon so viel Knete? 😀

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  9. Gut gemacht! „Sei schlau, stell dich dumm ….. oder unwissend“.
    Zwei Likes wären hier zu vergeben!! Du schreibst so „lebendig“. Ich musste so lachen. Ich kann auch vieles nachvollziehen, habe ich doch früher alles selbst gemacht mit meinem Ex, sogar Kleiderschränke gebaut, Möbel geschleppt usw. Auch ich bin inzwischen bestimmt 8 x umgezogen und habe mir beim letzten Mal den absoluten Superluxus gegönnt, ein renommiertes Umzugsunternehmen zu beauftragen. Sogar das Geschirr wurde professionell eingepackt …… Nach 2 Stunden in der neuen Wohnung stand unser 3-Meter-Massivholzschrank „in der Waage“, die Kleider haben sie gleich wieder reingehängt, die Küche war nach 3 Stunden perfekt montiert … usw. Unglaublich, was so ein gut organisiertes Team in kürzester Zeit aufbauen und/oder montieren kann.
    Ich war nur damit beschäftigt Kaffee zu machen und belegte Brötchen anzubieten. Ach ja, und natürlich später die Rechnung zu bezahlen. Ich fand aber jeden Cent gerechtfertigt. War DER PERFEKTE UMZUG!

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    • Richtig 😎

      Ich muss zugeben, ich bin immer noch vom allerersten Umzug gebrandmarkt. Da hatten wir ein Umzugsunternehmen und es dauerte gefühlte Wochen, bis sie alles eingepackt hatten (während wir nur untätig daneben sitzen konnten), dann stand der LKW ewig im Stau und wir konnten deswegen erst einen Tag später mit Auspacken loslegen und am Ende hatten wir zwei DIN-A4-Seiten Mängelliste, weil sie Sachen nicht korrekt eingepackt haben.
      Dieses Trauma führte dazu, dass ich immer alles allein einpacke und mir nur Freunde hole, um die Kisten zu „verschiffen“ 😦

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      • Ja, verstehe ich voll und ganz. Wir hatten sehr gut geplant in Vorfeld und drei Angebote eingeholt und waren vom teuersten angetan, von der Kompetenz und dem Wissen und Planung durch den Geschäftsführer . Das Einpacken geschah einen Tag vor dem Umzug 😊 ausgepackt habe ich selbst. Manchmal muss man halt Glück haben 😃

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  10. Ich liiieebe meinen Akkuschrauber!
    Und all die anderen schönen Gerätschaften und Qualitätswerkzeuge, um die mich mein ständiger Begleiter glühend beneidet.

    Da darf frau sich m.M.n. ruhig ein Beispiel an den Männern nehmen. Denn die sind ja (Überraschung, Überraschung) nicht immer so dämlich, wie man (frau) glaubt – die schrauben natürlich nicht von Hand, sondern nehmen gern maschinelle Unterstützung in Anspruch.

    Und es ist so ein wunderbares Gefühl, 30 Schrauben versenkt zu haben und immer noch nichts von Sehnenscheidenentzündung zu spüren :-)!

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  11. Weißt du … Das Bittere ist ja: Ich hätte vor der Aufgabe, einen Schrank allein aufzubauen, kapituliert, weil ich niemals nicht auf die Idee gekommen wäre, ihn liegend zusammen zu setzen, um ihn anschließend aufzurichten. Bei solchen Dingen habe ich, als wir keine Hausgemeinschaft mehr (oder noch nicht wieder) waren eigentlich immer, mit drohendem Nervenzusammenbruch in der Stimme, Herrn Zeilenende Sr. angerufen und ihn mitsamt Mutter Zeilenende zum Kuchenessen und Grillen eingeladen.

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  12. Das war schon geschickt, das mit dem Silikon. Hilfreich in den Zusammenhang ist auch die Erwähnung von Heißkleber, Leim, und Panzerband. Ansonsten gut, das du dir zu helfen weißt, auch unter Einsatz deiner vollen Gesundheit. N´Kerl fragen wegen sowas ?!? Könnte `n Scheiß-Geschäft werden, in der Tat.

    Meine Geschlechtsgenossen sind da aber auch zu blöde, dienen sich an, wo sie nur können. Bei jedem Hauch von Moschusduft, gepaart mit gut inszenierter Hilflosigkeit fährt sofort der kleine Handwerker aus dem Karton und dient sich an. Vergleiche aus dem Tierreich sind durchaus angebracht. Der Herrichten eines Heimes sowie das Anbieten von Nahrung in der Hoffnung sexueller Gunst. Wer`s braucht…

    Ich bin da für deutlich mehr Gleichberechtigung.
    Du als emanzipierte Frau *duckundweg* lebst das ja auch gut vor 😉

    Grüße aus dem Tal der Wupper!

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  13. Wieder einmal EINZIGARTIG. Habe extra bis zum Feierabend gewartet, um Deinen Beitrag richtig auf mich wirken lassen zu können. War gut so. Ich habe ja schon immer gesagt „Wir Frauen können sehr wohl….“ Was nützt uns eine „starke Manneskraft“ (Achtung, nicht zwangsläufig alle gemeint), wenn dieser zwar einen Akkuschrauber hat, den aber vergessen hat aufzuladen? Was nützt es Dir, wenn Mann darauf besteht die richtige Reihenfolge der Aufbauanleitung zu kennen, diese aber dann doch falsch sortiert. Was nützt es Dir, wenn Mann dann endlich (gefühlte) zwei Tage später fertig ist mit aufbauen, aber dafür die Türen verkehrt herum eingebaut und Schrauben übrig sind? Und wenn Mann dann noch sagt: „Schatz, wir stellen den Schrank basser doch an deie andere Wand, dann sieht man die überflüssigen Löcher nicht….“ Welche überflüssigen Löcher???? Also dann doch besser so wie Du es gemacht hast.
    Oder Du holst Profis, ziehst Dir einen Kartoffelsack und Gummistiefel an und schminkst Dir ein paar Pickel ins Gesicht….. dann können die auch konzentriert aufbauen.

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    • Muahaha.
      Ja, ich bin der Meinung, dass jeder (und alle) ein bisschen Selbstständigkeit besitzen sollte. Das gilt für Frauen, die mal einen Bohrer in die Hand nehmen, aber auch für Männer, die auch ohne Hilfe einen Knopf annähen können. Und mit „Dübeln“ ist halt manchmal auch einfach nur das Einsetzen eines Dübels gemeint 😉

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  14. Das Leben wird noch einige „Prüfungen“ bereit halten, lieber so als Langeweile 🍷

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  15. Extrem unsubtile Suggestivfrage… Ich hatte (Betonung liegt auf „hatte“) einen Freunde, der jeden geschätzt dritten Satz mit „Versteh mich bitte nicht falsch“ anfing (und es 150%ig heute noch so handhabt)… geht gar nicht…

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  16. …zumal es mir unterstellt, ich wäre begriffsstutzig… 😀

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  17. So realitätsnah und doch so spaßig.
    Es gibt noch ne Steigerung zu dem beschriebenen Schrankaufbau: Mann (diesmal bewusst mit zwei “em“ ist krakenmässig unterwegs, glücklich, dass das wacklige Gebilde mit der nächsten Schraube eine , wenn auch noch sehr labile, Stabilität bekommt, da spürt er ein leichtes Wackeln, hört leichte Wischgeräusche. Sehen tut er in seiner Verrenkung nichts,aber ahnen. “Kannste mit dem Auswischen bitte so lange warten, bis das Ding steht….“ wollte er sagen, als sein Kartenhaus in sich zusammen fiel….

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