Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

54 | Grabt den Klappstuhl aus

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Meine Leserschaft erinnert sich vielleicht noch an Plüschi, mein lilafarbenes Monster-Sofa.
Plüschi hat nach Jahrzehnten des jugendlichen Leichtsinns sein Dasein nicht mehr fristen können. Die Gerüche und Ausdünstungen waren so stark, dass es im Dunkeln leuchtete und nachdem es bei Ebay nicht mal mehr einer geschenkt haben wollte, stand die letzte Station des ewigen Kreislaufes an: Der Tod. Oder in Plüschis Fall: Die Entsorgung.

Ich schaue bedrückt auf die drei Meter große kahle Stelle, die es hinterlassen hat. Noch mehr bedrückt mich allerdings der Dreck, der sich in all den Jahren unter dem Sofa angesammelt hat und der sich selbst mit der rauen Seite des Topfschwammes nicht wegschrubben läßt. Aber wofür gibt’s Ofenschaum…

Nun musste Ersatz für Plüschi gefunden werden.
Mein guter Freund Tom schuldet mir noch einen Gefallen, der so groß ist, dass es einen Besuch im Möbelcenter am Samstag rechtfertigt.
Tom klammert sich verzweifelt zuerst am Türrahmen und dann an der Fußmatte fest, aber mithilfe von gezielten Kitzelattacken kann ich ihn zielstrebig Richtung Auto manövrieren. Dort muss ich weitere Überredungskünste und sogar Drohungen anwenden („Wenn du nicht sofort losfährst, fahre ich selbst und du weißt, wo das ohne Führerschein enden wird!“), bis er den Motor startet.

Im Möbelcenter angekommen, laufe ich bekannt zielstrebig („Oh, gugg mal da, Kerzenhalter!“) auf die Wohnlandschaften zu. Übrigens ist „Wohnlandschaft“ nur ein netter Marketing-Ausdruck für „Kackhässliches und zugleich schweineteures Sofa“.
So stehe ich unschlüssig vor einem quietsch-roten Polyester-Sofa, das aussieht, als wäre es in einer Zeitmaschine direkt aus den 70ern hergeflogen. Ich kommentiere angewidert: „Welches Zeug muss man rauchen, um sowas zu kaufen?“ und will mich der nächsten Polster-Katastrophe zuwenden, als ein übermotivierter, wie festgetackert grinsender Anzugträger auftaucht. „Sie suchen ein Sofa? Welches Vorstellungen haben Sie? Wie groß ist Ihr Wohnzimmer? Wie hoch ist Ihr Budget? Möchten Sie sich etwas aus unseren frei wählbaren Farben und Designs aussuchen?“ Er wedelt mit einer Farb-Palette vor meinem Gesicht, deren Dicke einem Malermeister alle Ehre gemacht hätte. Ich ziehe die Augenbraue hoch und antworte pikiert: „Hauptsächlich sollte man auf dem Sofa sitzen können…“ Tom lenkt ein: „Ähm, wir sehen uns erstmal um, danke sehr!“ und verpasst mir einen pädagogischen Rippenstoß.

Das nächste, was unsere Aufmerksamkeit erregt, ist weniger ein Sofa, als mehr eine Art Abenteuerspielplatz für Erwachsene: Ein Echt-Leder-Sofa mit flexiblen Kopfstützen, Komfort-Sitzzonen, positionierbarem Fußteil, höhenverstellbaren Armlehnen, umfunktionierbar zum Schlafsofa, dynamisch anpassbar mit den Modulen Hocker, Seitenteil, Taschenhalterung oder ausfahrbarem Wohnzimmertisch.
Ich starre das Ding an wie einen Außerirdischen, der sich einen Kaffee mit Sahne bestellt: „Wow, ich wette, wenn du 500 EUR drauflegst, bekommst du sogar noch einen Seitenaufprallschutz!“ Von links schießt der Verkäufer in die Szenerie: „Jawohl, Sie können sich die Farbe des Seitenaufprallschutzes sogar aussuchen! Wenn ich nochmal auf den in meiner Hand befindlichen Farb-Auswahl-Katalog aufmerksam machen dürf…“ Ich stoße ihn zur Seite.

Grunzend ziehe ich weiter, den jammernden Tom an den Haaren hinter mir herschleifend.
„Echt-Leder geht schonmal gar nicht.“ – „Wieso?“ – „Übersteigt jegliches Budget.“ – „Kunstleder?“ – „Jeder von uns hat doch diesen einen Bekannten, der ein Kunstleder-Sofa/-Sitzsack/-Drehstuhl besitzt. Im Sommer setzt du dich drauf und wenn du versuchst, wieder aufzustehen, erzeugt es erst diese unangenehm schmatzenden, teils auch pupsenden Geräusche und danach sieht man am Schweißabdruck noch eine halbe Stunde lang, wo du vorher gesessen hast. Nee, echt nich!“ – „Aber es wäre abwaschbar“, lockt mich Tom, der meinen Reinlichkeitsfimmel kennt. „Mir schwebt da eher was mit abnehmbaren, waschbaren Bezug vor.“ Wieder galoppiert von der Seite der Verkäufer herbei: „Wir haben wunderbare Sofas mit Überzug, sehen Sie einmal hier!“ – „Meinen Sie diese Dinger da hinten, die so aussehen, als ob sie gar nicht verkauft würden, weil der Bezug eher an einen Überwurf Schrägstrich Abdeckplane erinnert?!“ Ich schreite hocherhobenen Hauptes an ihm vorbei.

Ich setze mich auf das nächste Sofa. Aber ich kann die Rückenlehne nicht erreichen. Die Sitzfläche ist gefühlt zwei Meter tief und wenn ich mich entspannt hinten anlehnen will, muss ich eine halb liegende Position einnehmen. Ich tue es testweise, um zu sehen, ob das denn wenigstens bequem ist. Aber durch das glitschig-glatte Obermaterial schlittere ich langsam herab und rutsche unter den vor dem Sofa befindlichen Ausstell-Wohnzimmertisch. Er ist aus Glas, sodass ich gerade noch die Halogenlampen an der Decke sehen kann. Tom blickt irritiert unter den Tisch: „Roey, geht’s dir gut?“ – „Hilfe!“ Neben Tom, der sich besorgt über mich beugt, erscheint der Kopf des Verkäufers und verdunkelt mir die Sicht: „Wir bieten auch preiswerte Sitzsätze für den Boden, falls Sie…“ – „SOFA!“

Wir schlurfen weiter. Von Sofa zu Sofa, von Sitzecke zu Sitzecke, von Wohnlandschaft zu Wohnlandschaft.
Tom quengelt, dass er langsam wirklich Wasser und Nahrung fassen müsse und ggf. auch mal wieder Schlaf bräuchte. „Nix da, wir gehen hier nicht mehr raus, bevor wir nicht was zum Draufsitzen haben!“ Tom heult und versucht, sich an meinem Fuß festzuklammern. Pah, da hat er nicht mit der unbändigen Kraft einer willensstarken Frau gerechnet. Ich ziehe ihn über den schmutzabweisenden Möbelcenter-Teppichboden zum nächsten Sofa. „Aha!“
Ich lasse mich fallen. PLONK. Ich schaue irritiert, stehe wieder auf und setze mich erneut. PLONK. Ich werfe mich auf das Sofa. PLONK. Tom schaut mich verstört an: „Was… zum Henker… tust du da??“ – „Verdammt, das soll doch ein Sitzmöbel sein. Ein gutes Sofa empfängt deinen Po mit diesem zarten und doch stützenden Gefühl, welches dir jene Erleichterung verschafft, die dich nach Feierabend zu einem laut aufseufzenden ‚Aaah!‘ verführt. Keineswegs darf ein Sofa ZU weich sein, denn niemand will bis auf den Boden einsinken und die Knie im Gesicht haben. Aber ‚PLONK‘? Welches Sofa macht bitte ‚PLONK‘? Ist das vielleicht ein Zementblock mit Blümchenmuster drauf oder was!?“ – „Wir führen unsere Sofas in unterschiedlichen Härtegraden, welche wir gegen einen kleinen Aufpreis dem Benutzer individuell anpass…“ – „WAAAH!“
Tom kann mich gerade noch davon abhalten, den Verkäufer mit einer der herumstehenden Deko-Vasen zu verprügeln. Der Anzugträger wirft Tom diesen ‚Typisches Weibchen, weiß nicht, was sie will!‘-Blick zu. Tom zuckt verzweifelt mit den Schultern.

„Ach Roe, sei doch mal ehrlich. Du weißt wirklich nicht, was du möchtest…“ – „Was ich möchte? Was ich möchte?? Ich möchte ein Sofa mit abnehmbaren Bezug, in einer möglichst fleckenunauffälligen Farbe. In Frage kommen schwarz, anthrazit oder dunkelblau. Gern geht auch eine Kombination, z.B. dunkle Sitzfläche mit grauer Rücken- und Armpartie. Das Sofa soll keinen Schnickschnack haben, denn ich brauche kein Sitzmöbel mit WLAN-Verstärker, Getränke-Kühlung oder Hämorrhoiden-Massage. Ich will ein ordinäres Sofa, dass nicht zu hart und nicht zu weich ist. Dessen Sitzfläche kurz genug ist, dass ich mich entspannt mit dem Rücken anlehnen kann, das jedoch nicht zu schmal ist, sodass man darauf auch noch liegend ein Nickerchen halten kann. Es darf nicht länglich und nicht in Hufeisenform sein, sondern ein Ecksofa. Es sollte nicht über 1.200 EUR kosten und im Optimalfall am Wochenende lieferbar sein!!“ Ich brülle den letzten Satz fast. Tom starrt mich aus großen Augen an und murmelt nur verstört: „Okay…“

Plötzlich erhellt sich mein Gesicht: „Oh, gugg mal!“ Meine Augen leuchten. Freude und Glück durchfluten den Raum. „Das ist genau, was ich gesucht habe!“ Ich setze mich und seufze ein tiefes und erleichtertes „Aaah!“
„Roey, mein Spatz… Ich weiß nicht, ob du jetzt total durchgedreh.. äh, ich meine,… Das sind Klappstühle!“ – „Ja.“ – „Klapp-stü-hle!“ – „Toll oder?“ – „Das… Na… Das sind verdammte Plastik-Klappstühle!“ – „Ich weiß!“ strahle ich Tom an.

Bevor ich zu viel Geld für ein Sofa ausgebe, dass nicht nur hässlich, sondern auch unbequem ist, kann ich mir übergangsweise auch erstmal etwas kaufen, dass nicht nur äußerst billig, sondern auch superpraktisch ist: Klappstühle! Wenn ich sie brauche, klappe ich sie auseinander, ansonsten kann ich sie in die Ecke stellen. Und bequem und stabil sind sie auch!

„Was die wohl kosten?“ Der Verkäufer platzt dazu: „8,99 EUR pro Stück, unser einmaliger Eröffnungspreis, den wir nur heute und nur in dieser Filiale unseren Kunden gewähren! Wir bieten die Stühle übrigens auch noch in den Farben…“ Ich unterbreche ihn: „Zusammenklappt wird bestimmt auch eine tolle Schlagwaffe aus draus!“

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Autor: roerainrunner

https://roerainrunner.wordpress.com

53 Kommentare zu “54 | Grabt den Klappstuhl aus

  1. Stimmt wirklich, ich finde die Sofas, die angeboten werden super hässlich. Brauche auch einen Neuen.
    Bei jeder Werbung frage ich mich: „Wer kauft denn sowas?“
    LG

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  2. Es dürfte aber schwer sein, auf diesen Übergangssitzmöbeln „auch noch liegend ein Nickerchen halten“ zu können! 😉

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    • Man muss nur mindestens fünf kaufen und sie alle nebeneinander stellen 😀
      Nein, du hast recht. Aber bei zwei Klappstühlen zu 8,99 EUR ertrage ich, dass ich nicht darauf schlafen kann. Bei einem Designer-Sofa für 2.000 EUR, auf dem ich weder sitzen noch liegen kann, ertrage ich gar nichts. Dafür ist der Preis zu hoch 😉

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  3. Och – da könnte ich dir eine Geschichte erzählen…..
    Wir hatten uns bei Seat and Sofa ein ganz schnuckeliges, wolkenähnlich geformtes 2-3-Sitzer-Sofa ausgeguckt….
    Geliefert – nein, zur Abholung bekamen wir eins mit gleichem Namen – aber der 6-8-Sitzer-Variante.
    Ging kaum das Treppenhaus hoch.
    Nix mit „Wölkchen“ und „kuschelig“.
    Auch nix mit schmusen und verliebt.

    Ich freue mich auf unseren Umzug – da kaufen wir ein neues Sofa.
    Dieses hier fliegt ganz praktisch zum Auszug aus dem 2. OG über den Balkon auf den Rasen darunter.
    Bin schon gespannt, wie heftig das scheppert.

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  4. Klappstühle sind auch schön 😉 Vielen Dank für deine „Fortsetzung“, auch wenn es nicht mehr um Sofachen geht (RIP). Warst du denn evtl schon mal in diesem großen schwedischen Möbelhaus, die einfach immer alles auf Lager haben (oder auch nicht)? Zumindest zahlst du da keine Designerpreise …. 😉

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  5. Ich hatte in meiner ersten Wohnung vor ach so vielen Jahren auch ein paar Monate lang einen Klappstuhl als „Sofaersatz“, bis ich eines kaufen ging. Lief jedoch ein klein wenig anders ab, als von dir beschrieben 🙂
    Lg Stefan von Quer durch den Alltag mit szWebBlog.com

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  6. Nach Deiner Anleitung habe ich jetzt folgende Strategie entwickelt: ich kaufe mir so einen Klappstuhel, denn ich zusammengefaltet hinter dem Sofa lagere. Wenn der Herr Ingenieur dann wieder mal meint, das derzeitige Sofa sei nicht mehr gut genug und mir mit dem Möbelhaus droht, mache ich ihm mit einem präzisen Schlag mit dem zusammengeklappten Klappstuhl klar, dass er unrecht hat und das Sofa noch mindestens 100 Jahre tut.

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  7. Klappstühle! Ja, klar. Auf denen kuschelt es sich am besten, wenn man romantische Filme oder Horrormovies schaut. Und wenn man sich dann noch den einen oder anderen Finger einzwickt, beim Versuch näher aneinander zu rücken, wird man sofort aus der passiven Filmanguckwelt zurück katapultiert ins echte Leben 🙂 Die perfekten Reality-TV-Möbel, sozusagen 😉

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  8. Hast du es schon mal „second Hand“ versucht? Ich bringe öfter mal was ins Sozialkaufhaus und staune immer wieder über die Auswahl an schönen gebrauchten Sitzmöbeln. Bequeme Sofas und Sessel stehen da oft zu megagünstigen Peisen herum. Heutzutage, wo Möbel Wegwerfprodukte sind, kommt man so u.U. an ein preisgünstiges, sehr gut erhaltenes, sauberes und zudem noch superbequemes Sofa. Ich habe früher mal so eines erstanden und wir hatten es JAHRELANG. Haben es zweimal neu beziehen lassen, weil es so bequem und variabel war (aufklappbar zum Bett), Federkern außerdem noch. Also unverwüstlich. Aber irgendwann musste es dann auch das Zeitliche segnen. Ich wollte einfach mal ein anderes haben. Aber bereut habe ich diesen SECOND HAND KAUF nie. Liebe Grüße und viel Erfolg! Sigrid

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    • In der Stadt, in der ich früher lebte, gab es eine Art „Mängel-Möbelhaus“: Möbel und Sofas, die kleine Löcher, Farbfehler, etc. hatten, was man aber entweder gar nicht sah oder mit einem Kissen überdecken konnte. Da gab es richtig tolle Sachen und ganz günstig!
      Bei Second-Hand hätte ich immer Angst, woher es stammt und wer der Vorbesitzer war. Da bin ich tatsächlich vorurteilsbelastet 😀

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  9. Und nie wird es wieder ein Sofa wie Plüschi geben. Gewöhn dich dran. Das Leben ist hart und herzlos. Eben kein Ponyschlecken. Oder so.
    War ich im selben Möbelhaus wie Du? Aber nach Dir? Als ich den Verkäufer nach Klappstühlen fragte, hat er sich einen Helm aufgesetzt. Vor was hatte der Angst? Jetzt weiss ich es

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  10. Wir haben zwei Kater. Schöner wohnen kann man eh vergessen, mit den beiden. Von daher reduziert sich der Wert eines Liegemöbels auf die inneren Werte. Aber – mal davon ab – mit Ihnen, Frau Roe, einkaufen zu gehen, fände ich super unterhaltsam 🙂 Stoff für mehr als eine Geschichte!

    Grüße!

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  11. Möbel kaufen ist der blanke Horror. Und irgendwie scheint mit dem Preis die Hässlichkeit proportional anzusteigen, so als müsste man Schmerzensgeld an den Verkäufer/das Möbelhaus bezahlen, damit das scheußliche Ding überhaupt ausstellen. Liebe Grüße, Kerstin

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  12. Was für eine geile Geschichte .Ach bin ich froh das mein Hintern auf einem bequemen Sofa sitzt .l.g.Anja

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  13. Da hilft wohl nur, dass du dir selbst ein Sofa … Öhm … stricken? häkeln? zimmern? stopfen? … Ach … Heimwerken! Genau. Du heimwerkst dir einfach ein Sofa. Europaletten und so. 🙂

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  14. na dann mal klappspaten frei und ab dem verkäufer den klappspaten über die rummel ziehen 😀

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  15. Cool ….bis jetzt habe ich mir noch nie sooo viele Gedanken ueber ein Sofa gemacht😂ab heute habe ich Mitleid mit den Verkaeufern.😂😂😂

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