Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

71 | Monströser Reaktions-Test

41 Kommentare

Ich gehe seit einiger Zeit zum Bouldern.
Das ist eine Form des Kletterns, bei der man ohne Seil an vier Gliedmaßen mehrere Meter über dem Boden hängt. Und es ist großartig!
Wer nun zweifelt, ob Kletterhallen wirklich das natürliche Habitat kleiner, dicklicher Frauen sind: Bei moppsigen Menschen ist das wie beim Hummel-Paradoxon. Wer sehr schwer ist und lediglich kleine, schwache Arme besitzt, greift einfach auf eine ausgefeilte Technik zurück.

Dummerweise habe ich mich bereits nach kürzester Zeit am Handgelenk verletzt.
Es ist immer dasselbe: Wenn ich zum Hausarzt gehe, darf ich mir dort anhören, ich müsse dringend mehr Sport machen, das wäre auch besser für die Gelenke. Dann mache ich Sport, verletze mich prompt, krabbele zum Orthopäden und höre dort, ich müsse dringend weniger Sport machen, das wäre auch besser für die Gelenke.
Ich würde mir in solchen Momenten wirklich gern ein Grab schaufeln, aber ich fürchte, das ist nicht gut für meine Gelenke!

Ich saß also beim Orthopäden. Wehleidig hielt ich mein Handgelenk in die Höhe und musste an die Poetry-Slammerin denken, die mal gesagt hatte: „Früher WOLLTE ich keinen Sport machen, heute KANN ich nicht mehr.“ Soweit bin ich jetzt scheinbar auch. Dass der körperliche Zerfall erst mit dem Rentenalter beginnt, ist eine schnöde Illusion…

Mein Handgelenk und ich wurden aufgerufen. Wir durften vorsprechen. Eine Orthopädin ruckelte rabiat an meinem ganzen Arm. „Wie lange haben Sie das schon?“ – „Etwa drei Monate.“ – „Was, wieso sind Sie nicht früher vorstellig geworden!“ – „Weil ich drei Wochen lang täglich acht Stunden in der telefonischen Warteschleife hing und dann einen Termin für in zwei Monaten bekam!“ Sie zog die Augenbrauen hoch. Ärzte!
„So kann ich auf jedenfall nichts dazu sagen. Lassen Sie mal ein MRT machen.“
MRT, wofür stand diese Abkürzung noch gleich?

Die nachfolgenden drei Wochen verbrachte ich wieder in einer telefonischen Warteschleife. Dieses mal in einer ganz ausgefuchsten: Ich musste mich erst mehrere Minuten durch Untermenüs drückwählen, bis eine Roboterstimme gespielt mitleidig quäkte: „Leider sind alle Leitungen belegt. TUT TUT TUT.“
Irgendwann hatte ich es dann doch geschafft. Ich bekam einen Termin:
 Am 03. Juni, um 19:45 Uhr, in fünf Jahren! Ich schaute mein schmerzendes Handgelenk erboßt an, aber es zeigte keine Schuldgefühle.

Vor dem Termin wurde ich tatsächlich nochmal kurzfristig an einem Samstag angerufen, verpasste dieses Telefonat versehentlich und hörte beim Rückruf: „Leider erreichen Sie uns außerhalb der Sprechstunden. Diese sind: Montag bis Freitag…“ Die machen es einem aber auch echt nicht leicht.
Wie sich kurz darauf herausstellte, ging es nur um die Bestätigung, dass ich wirklich am 03. Juni komme.
Meine Theorie ist ja, dass Ärzte aufgrund der langen Termin-Wartezeit fest damit rechnen, dass die Hälfte der Patienten in der Zwischenzeit sowieso verstirbt…

Der Tag ist endlich gekommen, ich tappse gespannt zum MRT-Termin. Leider findet dieser in einem Krankenhaus statt und die kann ich überhaupt nicht ausstehen. Denn nicht jeder, der ein Krankenhaus aufsucht, kommt von dort auch wieder zurück…

Ich hatte mir die sonderbar späte Uhrzeit übrigens dreimal bestätigen lassen.
Am Krankenhaus angekommen, ist der Empfang nicht mehr besetzt. Sogar die Rollos sind bereits heruntergelassen worden.
Als ich die Radiologie-Station endlich finde, ist dort ebenfalls niemand zu sehen. Ich hatte es doch gewusst, seit meiner Terminvereinbarung waren alle behandelnden Ärzte sicherlich längst verrentet worden! Aber immerhin steht das Krankenhaus noch…

Plötzlich erscheint aus dem Nichts doch noch eine junge Frau und fragt nach meinem Begehr. Ich reiche ihr die Krankenkreditkarte und sämtliche, mittlerweile verblichenen, halbverrotteten Überweisungsbelege. Und tatsächlich: Ich habe hier einen Termin. Immer, wenn Sprechstundenhilfen mir das bestätigen, bin ich regelrecht erstaunt.

Ich bekomme ein Formular zum Ausfüllen und die Anweisung, im Wartezimmer Platz zu nehmen. Ich tue, wie mir geheißen.
Ich habe die zweite Seite noch nicht angefangen, als eine dynamisch wirkende Dame auf mich zutrappelt und singt: „Frau Rainrunnääär?“ – „Äh, ja, ich bin noch nicht fertig!“ – „Macht nix, das machen wir zusammen“, spricht’s und schlägt mir den Wisch aus der Hand.
„Schwanger?“ – „Nö“. „Nierenprobleme?“ – „Nö“. „Herzschrittmacher?“ – „Nö“. Sie wurde immer schneller. „Allergien, Vorerkrankungen, schonmal MRT/CT/Röntgen gehabt?“ – „Nö, nö, nö.“ – „Granatsplitter, Waffengeschosse, Tätowierungen, Piercings, Schmuck?“ – „Öh, äh, ja.“ Sie hatte längst alles mit ‚Nein‘ abgehakt. „Was jetzt?“ – „Tätowiert.“ – „Aha…“, murmelt sie nur gelangweilt und mir ist genauso klar wie ihr, dass dieser Zettel in irgendeiner Mülltonne landen wird. Sie streicht dennoch pflichtbewusst das ‚Nein‘, macht daraus ein ‚Ja‘ und malt eine Schlange daneben. Kurz denke ich, dass sie versucht, mein Tattoo-Motiv abzumalen, aber es ist wohl doch nur die übliche Ärzte-Sauklaue und soll ‚alte Tätowierung‘ heißen…
Nun geht’s an die Kleidung. Ich frage: „Sandalen-Spangen?“ – „Sind okay“ – „Jeans mit Metallknöpfen?“ – „Anlassen“ – „BH mit Bügeln?“ – „Weg“ – „Brille?“ – „Runter“. Das ging flott…
Ich schaue sie gespannt an: „Wie lange dauert das MRT denn?“ – „Etwa ’ne viertel Stunde.“ – „Ich geh nochmal auf’s Klo…“

Danach geht’s los. Ich stehe vor einer großen Plastikröhre und schaue fragend zu der Dame. „Jetzt wird’s witzig. Sie müssen sich da bäuchlings drauflegen und den rechten Arm ausstrecken.“ Woah! Ich bin seit vielen Generationen Deutsche. Aber Arm-ausstrecken macht man doch heute nicht mehr… Ich flatsche mich erstmal bäuchlings hin. Dann wird mein rechtes Handgelenk in einen Kasten eingeschlossen. Beinahe hätte ich fragt: ‚Gibt’s noch eine Gratis-Zaubershow und ich muss ohne Schlüssel meine Hand befreien?‘
So ganz geheuer ist mir das alles nicht… Ich lege den Kopf auf meinem Arm ab, um eine halbwegs bequeme und dauerhafte Position einnehmen zu können. Ich werde mit Sandsäcken beschwert und angeherrscht, mich ja nicht zu bewegen. Kennt ihr das, wenn einer sagt, man soll etwas auf keinen Fall tun? Und dann wollt ihr das unbedingt tun? Ich bekomme Schweißausbrüche…
Sie legt mir noch einen Sandsack auf den Arm, mit dem wenig mitfühlenden Kommentar: „Ihnen schläft garantiert der Arm ein, aber is ja auch egal…“ Stimmt. Je nach Ergebnis muss das Teil sowieso amputiert werden!

Ich bemühe mich weiterhin um eine anatomisch-ergonomische Haltung und versichere mich nochmal, dass ich das wirklich länger als 30 Sekunden ertragen muss. Ja, muss ich. Dann fragt sie: „Leiden Sie an Klaustrophobie?“ Ich lebe in einer Ein-Zimmer-Wohnung in der Großstadt – natürlich nicht! Sie nickt freudig, legt ein graues Etwas auf die Liege und erklärt: „Das ist eine Klingel, falls Sie es nicht mehr aushalten!“ Ich denke mir: ‚WAS nicht aushalte??‘ und schaue das gräuliche Etwas skeptisch an. Das ist doch bestimmt ’ne Attrappe. Damit die Menschen glauben, sie könnten im Ernstfall wirklich aus der Röhre raus.
Die Dame ploppt mir derweil ein Paar Kopfhörer auf die Ohren und grinst mich an, als ob sie sagen wollte: ‚Richtig geraten, nur eine Fake-Klingel. In Wirklichkeit würden wir nicht mal hören, wenn du da drin schreist, HAR HAR HAR!‘

Sie verpasst der Liege einen Stups und ich fahre in die Röhre hinein. Dabei fühle ich mich wie ein Rollbraten, der auf dem Backblech in den Ofen geschoben wird. Oder eine Leiche, die ins Krematorium kommt…
Ich bleibe natürlich erstmal am Röhreneingang hängen. Sehr zu meiner Freude ist es jedoch nur mein Pferdeschwanz, der sich kurz am oberen Rand verhakt und nicht mein beleibter Körper.
Dann bin ich drin. Klaustrophobisch fühle ich mich zum Glück nicht. Die Röhre ist vorn und hinten offen, sodass ich dank meiner bäuchlichen Position fast hinten wieder hinausschauen kann.
Meine größte Sorge ist sowieso nur, dass ich mich bewege und alles versaue!

Dann startet das MRT-Gerät. Ein lautes Hämmern, Donnern und Dröhnen ist zu hören. Ich erschrecke so sehr, dass ich beinahe zusammengezuckt wäre.
Nach einigen Minuten habe ich mich an die Geräuschkulisse fast schon gewöhnt. Ziemlich billige Disco mit sehr schlechtem Industrial-Sound…

Ich merke nach kurzer Zeit, dass mein Kopf gar nicht entspannt auf meinem Arm liegt, sondern eher in der Luft hängt und jeder Muskel meines Körpers extrem angespannt ist. Auch meine Hand im ‚Zauberkasten‘ ist extrem angespannt und die Finger sind krampfhaft gespreizt. Aber Entspannen geht nun nicht mehr, denn dabei würde ich mich sicherlich bewegen! Ich muss also die nächsten 15 Minuten angespannt bleiben. Ich seufze leise, denn mir ist klar, dass mich der schlimmste Muskelkater meines Lebens erwartet…

Während es dröhnt und wummert, denke ich nur wieder darüber nach, dass die Kopfhörer aus Polster sind und hoffentlich keiner meiner Vorgänger Läuse hatte…
Das Dröhnen und Wummern ist so heftig war, dass alles in der Röhre – auch die Klingel-Attrappe – zu vibrieren scheint. Ich hoffe, dass mein Atmen oder das Muskelzucken da nicht so ins Gewicht fallen.

Irgendwann erstirbt das Dröhnen und ich bete, dass es vorbei ist. Doch aus meinen Kopfhörern tönt die Stimme: „Noch sieben Minuten!“ Oh nein, gerade mal die Hälfte…
Jede Muskelfaser meines Körpers ist total verkrampft, man hätte meinen Körper auch gut als Block zum Holzhacken verwenden können! Meine rechte Hand kribbelt und mein Mittelfinger zuckt immer wieder mal (ist das der kleine Rebell in mir?). Die Klingel liegt verführerisch vor mir. Aber was hätte das gebracht? Dann hätte ich alles wiederholen müssen. Davon abgesehen traue ich mich weiterhin nicht, mich zu bewegen. Also wie die Klingel bedienen? Sie liegt direkt unter meinem Gesicht, theoretisch könnte ich mit der Zunge… oder kurz mal den Augapfel rausploppen lassen… Nein, Herrgott! In der Arbeit schaffe ich es, mich neun Stunden am Stück nicht zu bewegen! Da werde ich es ja wohl mal 15 kleine Minuten in einer völlig verkorksten Körperposition aushalten!
Ich beiße die Zähne zusammen – und hoffe im selben Moment, dass das nicht schon als Bewegung gilt…

Das Dröhnen erstirbt erneut. Ich denke, jetzt ist es geschafft. Der Kopfhörer rauscht wieder: „Noch 56 Sekunden.“ Oh Mann…
Ich lenke mich ab und rede mir ein, wie gut es mir eigentlich geht. Wäre ich zur Zeit des Mittelalters geboren worden, hätte ich wohl den Rest meines Lebens mit einem schmerzenden Handgelenk zugebracht (zum Glück wurde man im Mittelalter nicht so alt…). Würde ich zur Zeit des 19. Jahrhunderts leben, hätte man zur Analyse die Hand vermutlich aufschneiden müssen – ohne Narkose!! Was sind dagegen schon 15 Minuten Muskelkrämpfe, Herzrhythmusstörendes Gehämmere und ein leicht abgestorbener Arm?
Ich mantrare selbstmotivierend vor mich hin.

Dann erstirbt das Dröhnen vollständig. Ich höre eine Tür klappen und das Backblech mit mir obendrauf wird wieder aus der Röhre rausgezogen. Ich rutsche freudig-schluchzend auf den Boden und frage, ob die Bilder was geworden sind oder ich das etwa nochmal mitmachen müsse. „Nö, alles gut. Wenn Sie sich bewegt hätten, hätte ich das auch gesehen!“, kommentiert sie mit drohend dominantem Unterton.
Ich bin einfach nur erleichtert. Dass ich noch gar keine Ergebnisse bekomme, ist mir völlig egal.
Ich stehe so neben mir, dass ich erst nochmal zur Toilette muss…

Ob die Diktatoren dieser Erde MRT-Geräte als Foltermaschinen verwenden?
Ich für meinen Teil werde leere Klopapier-Rollen ab jetzt in anderem Licht sehen…

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Autor: roerainrunner

https://roerainrunner.wordpress.com

41 Kommentare zu “71 | Monströser Reaktions-Test

  1. Ich war vor zwei Wochen das erste Mal Bouldern, und es führte mich zu bemerkenswerten Erkenntnisse über meinen Körper. Ich kenne jetzt ganz neue Stellen, an denen man Muskelkater haben kann.

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  2. Na denn mach mal schön weiter, als ,, Klettermaxe,, 😉 Kann nur besser werden ! MRT ist nix für schwache Nerven, hat mich total kirre gemacht. Das Gewummere und vor allen Dingen ,diese Enge in der Röhre. Ich hänge wie ein nasser Sack an dieser Wand, mein Korpus weigert sich , irgendwie meine Muskeln zu aktivieren…

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  3. Ich habe Platzangst, das wäre so gar nix für mich. In den USA hatten sie immer durchsichtige, aber es stimmt, immer, wenn jemand sagt, mach da snicht, hat man eigenartigerweise genau dann das Bedürfnis, es doch zu tun!

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  4. ..Du bist isch und isch bin du… was will ich das nicht…

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  5. Bei meinem Bandscheibenvorfall musste ich eine halbe Stunde in dem Ding liegen. Erst hatte ich ganz schön Panik und war schon kurz davor den Notknopf zu drücken, aber dank autogenem Training bin ich dann doch ins Land der Träume abgetaucht. Schlafen kann ich anscheinend auch überall.

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  6. Lachflash! Liebe Roe, verklärt denke ich an mein erstes MRT (Knie) und wie ich gegruselt bei jedem Sondwechsel innerlich zusammenzuckte. Ich finde die Dinger könnten etwas bequemer ausgestattet sein und ebenfalls etwas Farbe vertragen 😀 Bouldern habe ich noch nie gehört und mein Bedürfnis mich an einer senkrechten Wand hochzuhangeln tendiert gegen Null, aber was hier echt noch keiner gefragt hat, „WAS VERDAMMT, IST DENN JETZT MIT DEM HANDGELNK!“ Übrigens ist mein Knie wieder perfekt und alle Besuche danach wurden immer besser, bis auf den Krach 🙂

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    • Guten Morgen.
      Witzigerweise scheint echt jeder schonmal eine MRT-Untersuchung mitgemacht zu haben 😉
      Senkrechte Wand ist ja noch gut. Überhänge sind bös. Das lerne ich gerade noch.
      Ich weiß nicht, was mit dem Handgelenk ist! Noch nicht einmal, es selbst! Die Ergebnisse kommen erst noch. Bis dahin muss ich noch Angst haben 😦

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      • Oder irgendwann tut nix mehr weh 😉 Eine Verstauchung bleibt lange, aber eher machen mir Bänder oder Muskeln sorgen oder ein falsch geheilter Bruch, wobei ich davon ausgehe, dass sie dich längst informiert hätten!

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        • Mittlerweile geht’s dem Handgelenk tatsächlich besser, wenn es nachts in einer Schiene schlafen darf. Mache ich die Schiene nicht dran, knackst es morgens arg.
          Die Ärztin hatte konkret Angst, dass die Sehne gerissen oder angerissen ist. Das klang gleich so nach „OP“… 😦
          Die Datumsangaben stimmen übrigens nicht. Die waren meiner literarischen Freiheit überlassen 😉

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  7. Ich würde in so ein Gerät ja nur unter Vollnarkose rein … Aber auch nur wegen der „Nicht bewegen“ Nummer. Das kann ich einfach nicht. Du bist eben bewundernswert. Und es war saukomisch zu lesen. 😀

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  8. Ich lag auf den Rücken und musste nicht ganz rein, nur mein Fuß. Trotzdem war das nicht Bewegen sehr anstrengend, ganz besonders wenn ein Reizhusten unterdrückt werden musste 😉
    Übrigens, ist dir auch aufgefallen, dass die Kopfhörer nichts bringen?
    Und dass mit den Läusen, na vielen Dank, jetzt juckt plötzlich mein Kopf!

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  9. öööööööööööööööööhm und was hat der arzt jetzt gesagt? was war es denn? das wichtigste verschweigst du mal wieder tztztztz aber 2x in 15 minuten pippi machen müssen. ich hoffe wir bekommen noch ergebnis deines martyriums (schreibt man das so :D) genannt. grüssjen

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  10. Lol – habe mal wieder herzlich gelacht danke!
    Für mich wäre das ja gar nichts 🙂 Ich habe Platzangst! Wäre das Tatoo denn ein Problem gewesen? Ich habe schonmal gehört dass es da Probleme geben kann….. ich habe auch eins

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    • Ich weiß gar nicht, ob es auch die Möglichkeit gäbe, Beruhigungstabletten zu bekommen 😀
      Angeblich können dunkle Tattoos mit metallhaltigen Farben gestochen sein, die dann im MRT ein Problem sind. Wieso eine alte Tätowierung dann scheinbar weniger ein Problem ist, als eine neue, weiß ich auch nicht.
      Und was man dann tut, keine Ahnung… 😀

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  11. Ich hab Höhenangst…also nix mit Klettermaxe bei mir. Herr Argh musste aber auch mal aus Gründen einen Termin beim Orthopäden machen. Gleiches Spiel…der schon kurz vor’m Exitus stehende Herr A. robbt ins Behandlungszimmer, mitleidiger Blick des Arztes „Höhrense mal…da müssen’wa erstmal ein MRT machen“ *bwahahahahahahaaaaaa* aber da noch vor Weihnachten ’nen Termin zu bekommen *tztztz…* Ende vom Lied: MRT Termin 5 Wochen Später im Januar, Ergebnis: Bandscheibenvorfall ABER Herr Argh stieg noch mehr in meiner Gunst, denn hockense mal über 20 Stunden mit nem Bandscheibenvorfall (gut, von dem sie Dato noch nix wussten, aber er war ja da) auf nem ollen Höckerchen ohne Lehne im Kreißsaal und genießen sie (?) das Programm, dass ihnen ihre bessere Hälfte liefert…und das ohne zu meckern!

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  12. Pingback: 72 | Kunstfehler und Halloween-Kostüme | Roe Rainrunner

  13. Ich hatte das auch mal, und nur mein Arm war in dem Gerät. Trotzdem bekam ich einen depressiven Schub. Ich spürte, wie die Energie sich veränderte und in mir etwas seltsam falsch ausgerichtet wurde. Leider fragen sie das in ihren Fragebögen nicht ab, und sonst interessiert es auch keinen.

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    • Ich habe davon gelesen, dass Menschen nach dem MRT komische Veränderungen spürten.
      Die Frage ist für mich, was wäre ide Alternative? Genauso bei Menschen, die eben frische Tätowierungen haben oder tatsächlich Metall im Körper tragen (Herzschrittmacher, künstliche Gelenke, Verhütungsmittel, etc.). Was macht man da? Wird da kein MRT gemacht? Stattdessen Röntgen, CT? Oder einfach gleich aufschneiden und auf dem Wege nachguggen?
      Ich für meinen Teil war einfach froh, dass das MRT schnell ging, keine Auswirkungen (auf mich) hatte und bewies, dass wirklich nichts Schlimmes ist, sondern eben nur eine Zerrung vorliegt (das war nämlich später das Ergebnis).

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      • Ich fände es wichtig, das zu wissen, dann kann ich mich drauf vorbereiten. Und einigermaßen ernstgenommen will ich werden.
        Naja, ich weiß, dass MRT ein teures Gerät ist, das sich rentieren muss. 😀

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        • Ich glaube, dass Ärzte da eher nach dem „Wähle das kleinere Übel“-Prinzip arbeiten. Die Alternative ist in meinen Augen immer „aufschneiden“ und das rentiert sich – nur zur Kontrolle – eben einfach nicht. Das würde man als Patient auch nicht wollen.
          Wenn die den Patienten schon vor dem MRT eine Liste von „Nebenwirkungen“ mitgeben würden, würden sich vermutlich 50% der Patienten nach dem Placebo-Effekt-Prinzip Nebenwirkungen einbilden, die sie – wenn man sie nicht informiert hätte – nicht gehabt hätten. Also sagt man vermutlich lieber nichts, weil bei 99,99% der Patienten keine Effekte auftreten und beim kleinen Teil muss man es in Kauf nehmen, weil es eh keine Alternative gäbe.

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