Roe Rainrunner

Rainrunning at its finest

89 | Home sweet Home

64 Kommentare

Ich bin gerne daheim.
Daheim kann mich keiner nerven. Daheim ist, wo der Tee immer gut schmeckt. Daheim ist, wo man nackt rumlaufen und dabei laut Metallica hören darf.
Deswegen liebe ich es, im Homeoffice zu arbeiten.

Mein Arbeitgeber steht Homeoffice eher skeptisch gegenüber. Von ‚Toll, die Arbeitgeber bezahlen ihren Strom/Kaffee/Toilettenpapier selbst‘ bis hin zu ‚Bestimmt erledigen die dann während der Arbeitszeit ihre Bügelwäsche!‘ sind alle Gedankengänge vertreten.
Und ja, natürlich kennt jeder so einen Menschen, der einen Klapptisch im Flur seinen „Heimarbeitsplatz“ nennt, während im Hintergrund 1,57 Kinder herumpropellern, der Neufundländer den Perser-Kater mit einem Quietsche-Spielzeug verwechselt und die gesamte Atmosphäre von einer weiblichen Stimme angeheizt wird, welche brüllt: „Herrgott noch eins, euer Vater muss arbeiten! Immerhin müssen wir noch das Haus abbezahlen und Geld für eurer Studium sparen! Und das Auto geht auch bald kaputt!“ Kurzum: ideale Arbeitsumgebung!

Doch hat das Homeoffice auch unbedachte Vorteile!
An einem normalen Arbeitstag würde ich wütend auf mein Handy eintrommeln, damit dieses seine allmorgendliche Weck-Folter endlich beendet. Mittlerweile besitze ich tatsächlich ein Smartphone (jaha!), was aber nur dazu führt, dass ich mich zu unchristlicher Zeit in Selbstbeherrschung üben muss, denn die Dinger sind nicht nur empfindlich, sondern auch noch teuer. Danach trabe ich missmutig ins Badezimmer. Missmutig, weil kein Mensch morgens als erstes „anziehen/waschen/losgehen“ auf der ToDo-Liste stehen haben sollte. Im Anschluss robbe ich – während ich den Hosenreißverschluss noch schließe und den Pulli ganz runterziehe – Richtung S-Bahn, die meine Laune überhaupt nicht hebt. Von wegen „Genießen Sie Ihre Anfahrt ohne Stau mit einer Zeitung/Hörbuch/Radio“… Ich habe einen überdurchschnittlich großen Arbeitskollegen, welcher einmal weinerlich auf die hitzige und muffelige Atmosphäre einer durchschnittlichen Coladose – so der Spitzname unserer Leichenwa… äh, S-Bahnen – hinwies. Ich, mit 1,66m nicht gerade groß geraten, paaahte ihn verächtlich an und beschrieb ihm meinen Aufenthalt in der Sommerhitze: Aufgrund des Berufsverkehrs ergattere ich meist nur einen Stehplatz, welche eher den Namen „Quetschplatz“ verdienen würde. Eingeengt zwischen schwitzenden, müffelnden Mitreisenden überlege ich, ob ich besser nach oben (fettige Haare mit künstlich aromatisierten Haarstylingprodukten!) oder unten (Döner-Pupse vom Vortag!) atmen soll. Während ich im eigenen Saft mariniere, befinde ich mich dank eines sich an einer Überkopfstange festhaltenden durchschnittlich großen Mannes genau auf Augenhöhe mit seiner Achsel. Dem verströmten Geruch zufolge duscht der Herr anscheinend ausschließlich mit angewinkelten Armen. Ein Ausweichmanöver oder gar die Flucht werden von den anderen, um mich herum eingekeilten Passagieren, verhindert.
Und in den genau diesem Moment bremst die S-Bahn unerwartet. Wie in Zeitlupe sehe ich die wallenden, aus dem T-Shirt-Ärmel herausquellenden Achselhaare immer größer werden. Ich schließe entsetzt die Augen und pralle mit einem zum Aufschrei leicht geöffneten Mund mitten in einen schweißtriefenden, bereits mit Salzkristallen versehenen Achselhöhlen-Yeti-Pelzmantel, atme genau in dem Moment erschrocken ein und habe die Haare somit nicht nur im Mund, sondern auch noch in der Nase.
Das nächste Bild, welches man von mir sieht, zeigt mich mit nass-kringeligen Achselhaar-Abdrücken auf meiner randlosen Brille, und Mundwinkeln, die so tief hängen, dass sie das Gesichtsfeld bereits verlassen haben.
In diesem Gefühlszustand laufe ich dann an meiner Arbeitsstelle ein, wo weder Aufzug noch Paternoster auch nur im entferntesten daran denken, ihren Dienst zu verrichten, woraufhin ich mich sieben Stockwerke denkmalgeschützten Fabrik-Altbau hochschleifen darf.
Ich habe die Tür vom Büro noch nicht weit genug geöffnet, um meinen Astralkörper hindurchschieben zu können, da ertönt bereits: „Du glaubst nicht, was [Name von unbeliebtem Kollegen einfügen] jetzt schon wieder angestellt hat!“
Das ist dann der Moment, in dem jeder normale Mensch kurz überlegt, ob Geld wirklich so wichtig ist oder man doch lieber spontan seine Kündigung einreichen sollte.

Und nun vergleichen wir Homeoffice-Tage:
Ich suche mein in die Laken gerutschtes, säuselndes Smartie. Lese „Guten Morgen, meine Herzallerliebste!“ in WhatsApp, trotte mit einem verliebten Lächeln auf den Lippen ins Wohnzimmer, schmeiße den Laptop an, schlurfe mit einem galanten U-Turn in die Küche, setze mir ein Heißgetränk auf und prüfe im Anschluss teeschlürfend, welcher Wald- und Wiesen-Admin heute schon wieder unsere Software in die Luft gejagt hat.
Was besagte Kundengruppe übrigens nie erfahren wird ist, dass im Hause Rainrunner das ungeschriebene Gesetz gilt: „Im Homeoffice wird sich erst angezogen, wenn es kaubares Frühstück gibt oder der Paketbote klingelt“, was dazu führt, dass ich für gewöhnlich noch am späten Nachmittag die Nachbarn gegenüber mit kostenlosen Peepshows unterhalte.
Und dabei nicht nur zufriedener, sondern auch so viel produktiver bin!

In diesem Sinne: Sollten euch gegen 17:00 Uhr Menschen mit „Out-of-the-bed“-Frisur begegnen, es müssen nicht immer faule Studenten sein…

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Autor: roerainrunner

https://roerainrunner.wordpress.com

64 Kommentare zu “89 | Home sweet Home

  1. Schmunzel…
    Klasse das S-Bahn-Erlebnis!
    Ähnliches habe ich früher auch schon zigfach erlebt 😁
    Office und sweet Home zu trennen hat aber auch Vorteile 😊
    LG vom Lu

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    • Alles hat Vor- und Nachteile. Ich merke, dass ich daheim doch wesentlich mehr schaffe und das lindert eventuelle Nachteile 😉

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      • Den hauptsächlichen Nachteil den ich meinte lautet: keine Abwechslung, immer zuhause…

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        • Und ich lese nur „Keine nervigen ausfallenden öffentlichen Verkehrsmittel, keine stinkenden Menschen in der S-Bahn, keine bescheuerten Kollegen, keine dämlichen Chefs, kein ablenkendes Gequatsche im Büro/Kaffeeküche,…“
          Ja, ausschließlich Homeoffice kann/könnte langweilig werden. Ein oder zwei Tage die Woche (freiwillig) vor Ort finde ich in Ordnung und dem Sozialleben förderlich. Das reicht dann aber auch 😀

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          • For the younger sweet internet generation maybe 😁

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            • Kommt immer drauf an, von welcher Art Leute man umgeben ist. Gerade in der Arbeit ist es dann eher die Variante, die einem Lebensenergie absaugt :-/

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              • Je mehr die jungen Menschen zu Hause arbeiten, umso mehr entfremden sie sich voneinander…

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                • Vielleicht. Aber vielleicht will man jemandem auch gar nicht nahe sein.
                  Gerade in der Arbeit ist das soziale Umfeld von extremen Spannungen geprägt, da „künstlich“: In einer natürlichen Umgebung gibt es Leute, die ich mag, deren Kontakt ich suche. Und Leute, die ich nicht mag, von denen halte ich mich fern. In der Arbeitswelt gibt es dieses natürliche Gefüge von nähern udn entfernen nicht, da man zusammen arbeiten muss.
                  Ich hab schon in Teams gearbeitet, wo der Umgangston dermaßen rau war, dass ich nach einem Arbeitstag so fertig war, als hätte ich acht Tage ohne Pause durchgearbeitet. Was hätte ich mir in solchen Zeiten Homeoffice gewünscht, um dem zu entgehen… 😦

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  2. … Danke, dass mir heute Morgen deine Geschichte in mein Heissgetränk gepurzelt ist… nun kann ich erst einmal den Frühstücksplatz wischen… 💦😂💦

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  3. Moin liebe Roe, es ist schön, wieder von dir zu lesen! Ich habe so herzlich geschmunzelt, wie es mein Home Office nur zulässt. Dann kam der Absatz mit der Achsel und eine Horrorgänsehaut überzog meinen Astralleib, der noch im Polohemd von gestern und der Jogginghose von vorgestern steckt. Einzig der frische Kaffee verhindert den Abbruch des Arbeitsmorgens und natürlich die Vorstellung, wie du mit randloser Brille und Puschen nackt um den PC herumtigerst 😀 Hab eine wunderbare Sommerwoche 🙂

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  4. Was habe ich die Beiträge von roerainrunner vermisst! Jetzt starte ich lachend in den Tag!

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  5. Ich habe mich gerade mal wieder schlapp gelacht…. die Beschreibung der Situation in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders im Sommer kann ich nur bestätigen. Zudem habe ich eine Bluthundnase.
    Ich bin absolut für Home Office! Im Grunde muss Arbeit erledigt werden und wo das ist, ist völlig egal. Ab und zu ein Austausch im Büro schliesst das auch nicht aus.
    Inzwischen gibt es Jobs, bei denen man selbst mit den Kollegen nur via Internet kommuniziert. Da wird das Office obsolet. Das muss sich nur noch rumsprechen.😉

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    • Ja, und für den Arbeitgeber ist es wirklich billiger. Überleg mal, was alles wegfällt: Objekteinrichtung, Objektmiete, Reinigungspersonal, Wasser/Tee/Kaffee, Toilettenpapier/Seife, Stromkosten.
      Dazu kennt jeder das Problem von Kollegen, die gerne quatschen – was manchmal schön ist, aber der Konzentration nicht gerade förderlich…
      Das Argument, dass die Leute im Homeoffice nicht arbeiten, kann man in Zeiten von Smartphones und Internet damit abtun, dass sie – wenn sie wirklich nicht wollen – in der Arbeit auch nicht arbeiten würden 😀

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      • Ich denke aber, dass es nicht für jeden funktioniert. Weder für jeden Job noch jede Persönlichkeit.
        Total bescheuert finde ich die Büros, an denen man keinen persönlichen Arbeitsplatz mehr hat.

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        • Ich denke, es sollte eine freiwillige Option sein. Aber es gibt Momente, da braucht jeder mal Homeoffice, z.B. Arzttermine, Handwerker/Reparaturen und bei Kindern ist es sowieso praktisch. Man kann nicht für jedes jährliche Schornsteinfegen, Lüftungsreinigen und Rauchmelderprüfen je einen Urlaubstag nehmen. Und ich wette, es gibt Leute, die sich in solchen Fällen krank melden. Und apropos Krankmeldung: wer nur wenig kränkelt, seine Kollegen aber nicht anstecken möchte, kann im HO auch problemlos arbeiten. Alles positive Aspekte, die Arbeitgeber (noch) unterschätzen.

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          • Es wird mit Sicherheit in Zukunft überall angeboten werden.
            Nur gibt es auch Menschen, die dann 24 Stunden arbeiten und nicht abschalten können…..das ist auch so ein nettes Nebenphänomen, wenn man einen tollen Laptop zur Verfügung gestellt bekommt.🙄

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            • Interessanterweise sehe ich bei keinem meiner Kollegen dieses Problem real.
              Ja, es gibt einige, die dann – wenn sie nicht schlafen können – um 23:00h nochmal online gehen (kein Witz). Aber nungut, das ist dann deren persönliches Problem. Deswegen sollten nicht andere Menschen, die es als wirksames Mittel zur Work-Life-Balance einsetzen, mit „ne, machen wir nicht“ bevormundet werden.

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              • Übrigens halte ich das für ein Arbeitgeber-Argument, von wegen „Wir wollen euch ja nicht belasten *säusel*“
                Andererseits gibt’s dann Firmenhandys oder unendliche (unbezahlte!) Rufbereitschaft. Vor einer Weile einen XING-Artikel über eine Arbeitgeberin gelesen, die Bewerber am Sonntag um 09:00h anruft und Aufgaben verteilt, um „ihre Motivation zu prüfen“…

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              • Es ist nachgewiesen, dass manche dann nicht abschalten können….
                Außerdem besteht auch die Gefahr, dass man noch mehr Arbeit aufgeladen bekommt und um sie zu schaffen, einfach mehr und mehr arbeiten…..

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                • Das besteht bei Nicht-Homeoffice aber genauso.
                  Es gibt auch die Leute, die „einfach so“ täglich 10h in der Arbeit hocken. Da wird das Homeoffice nichts dran ändern, das ist quasi ein „Einstellungsproblem“ des Arbeitnehmers.

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                  • Aber wenn man um 5 oder so wie alle aufhört und geht, weiß man, dass man genauso viel gemacht hat wie die anderen.

                    Was ist, wenn der Arbeitgeber die Leistung des Arbeitnehmers als Leitlinie nimmt, der freiwillig 10 Stunden arbeitet?

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              • Das sehe ich auch so….es sollte eine Option sein, aber nicht zwingend!

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                • Ah, vorherigen Kommentar übersehen. Das erlebe ich ehrlich gesagt ständig, aber völlig unabhängig vom Homeoffice. Stichwort „selbstorganisierte Teams“, wo dann irgendwer 30min länger bleibt, weil er „geiler“ sein will, dann bleiben alle 30min länger, weil der Chef es als Standard nimmt, dann bleibt wieder einer 30min länger, usw. Das ist ein Einstellungsproblem *wiederhol*, kein Homeoffice-Problem.

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                  • Nein, ich meine KPIs, die erreicht werden müssen.

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                    • Was hat das mit Homeoffice oder Nicht-Homeoffice zu tun?

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                    • Ich habe schon kapiert, dass Du nicht der Typ bist, der sich dadurch einschüchtern lässt. Ich weiß auch nicht, ob Du eine bessere Performance hast, wenn du mehr arbeitest. Solche Jobs gibt es jedenfalls.

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                    • Nein, nochmal: Was hat „mehr arbeiten“ mit Homeoffice- oder Nicht-Homeoffice zu tun?
                      Wenn ich ein Typ wäre, der mehr arbeiten möchte (um zu zeigen, wie toll er is) oder mehr arbeiten würde (einfach, weil er nich loslassen kann), wäre mir völlig egal, ob ich vor Ort bin oder im Homeoffice. Dann würd ich so oder so Überstunden schieben. Deswegen meine Frage: Was hat das mit Homeoffice zu tun?
                      Ich hab auch heute schon Kollegen, die von 07:00 bis 22:00h im Unternehmen (vor Ort) sind. Unabhängig vom Homeoffice…

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                    • Ich denke mal nach, wie ich dir das erklären kann. 🤣🙄🤣

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                    • Es mag sein, dass Leute im Homeoffice ungehalten werden, sei es dass sie tausend andere Dinge nebenbei erledigen oder dass sie kein Ende (Feierabend) finden. Aber das ist kein Homeoffice-Problem, sondern ein Einstellungsproblem. Dann sollten sie so reif und erwachsen sein, das Problem zu erkennen und Homeoffice lieber nicht in Anspruch zu nehmen.
                      Gewisse Einstellungsprobleme bestehen aber auch vor Ort, z.B. dass man den ganzen Tag im Internet surft/auf’s Smartphone schaut oder eben Überstunden macht und die Arbeit nicht loslassen kann.
                      Was Chefs erwarten, wird entweder vom Arbeitsgesetz und/oder von aktueller Marktlage bestimmt. Das ist da mal völlig außen vor.

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                    • Genau das sage ich doch, es ist nicht etwas für jeden und für jeden Job. Das war mein erster Kommentar. Trotzdem bin ich dafür!
                      Das Arbeitsgesetz ist nett, dann prozessier mal schön für einen besseren Job

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  6. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen – nur mit dem Unterschied, dass ich mich früher anziehe. 🙂

    Ein Hoch aufs Homeoffice, dessen gelegentliche Benutzung segenswerterweise Bestandteil meines Arbeitsvertrages ist!

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  7. Ich beneide dich darum, du Glückliche.
    Danke für die vielen Lacher! 😉

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  8. Hmm… wenn ich auf dem Weg zur Arbeit verunfalle, zahlt mir die Berufsgenossenschaft die Therapie etc. Was ist wenn ich auf dem Weg ins Arbeitszimmer stürze? Ist das dann auch ein Arbeitsunfall?

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  9. Absolut pro home office – ich arbeite auch viel produktiver im out-of-bed look!

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  10. Oooo, da freuen sich die Haushaltgeräte wenn du da so rumpuschelst.
    Hat die Waschmachine sich schon von Strom- und Wasserleitung losgemacht und rennt hinter dich her?

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  11. Hallo Roe, da bist du also wieder.
    Und gleich den Prinzipien untreu geworden, wie ich lese. Ein Smartphone TsTsTs ich dachte Du bist für Handys? Nun also Smartphone Fraktion, siehst Du noch, wo Du hingehst ,oder hast Du auch den üblichen Smartphoneblick angenommen Kopf runter und hoffen alle Autofahrer und andere Menschen gehen dem Smartphone aus dem Weg?
    Homeoffice, also meine Erfahrung ist, alle Mitmenschen meinen da kann man ja locker mal eben etwas wollen etwas besprechen etc. die ist ja zu Hause.
    Die kann ja ihre Arbeit selber einteilen, also ist das eigentlich keine Arbeit. Ich lobe mir das Büro, Da haben meine Mitmenschen wenigstens kapiert, hier wird gearbeitet, und man kann nicht mal eben Tante Frieda Frikadellen holen und vorbeibringen endlose Privattelephonate führen und den Klempner in der Wohnung gegenüber beaufsichtigen, weil man ja ein guter Nachbar ist,der Nachbar ja arbeitet und …man sowieso zu Hause ist.
    LG Wortgestoeber

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    • Hallihallo 🙂
      Ja, ich gebe zu, der Kopf ist oft unten. Aber so groß ist das Dingelchen ja nicht, dass mein kompletter 175°-Weitwinkel damit eingeschränkt wäre. Letztens bin ich brav mit Kopf nach unten gerade-aus gegangen (nicht Schlangenlinien oder spontane Bremsaktionen, wie so manch anderer), da rempelt mich jemand – trotz 2m Platz links und rechts neben mir – brutal an. Ehrlich gesagt, hatte ich nicht das Gefühl, dass das Zufall war…
      Solche Mitmenschen findet man häufig in der Familie, oder? Da ich noch alleine lebe, nervt mich eigentlich keiner. Und schnelle Erledigungen in der Mittagspause nehme ich mir in der Tat selbst vor, da ich die Erfahrung gemacht habe, mir 10min Kassenwarteschlange zu ersparen, wenn ich nicht in der Rushhour unterwegs bin 😉
      LG

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